Amstetten war am 6. Juni 2026 der Schauplatz eines besonderen Ereignisses. Der NÖ Zivilschutzverband lud zum Landesfinale der Safety Tour, und der Anblick war einfach herrlich: Über 250 aufgeregte Kinder aus zwölf Klassen, bereit, ihre Fähigkeiten in Sachen Sicherheit unter Beweis zu stellen. Besonders im Fokus standen die Volksschulen aus dem Bezirk Waidhofen/Thaya, nämlich Pfaffenschlag und Thaya, die sich tapfer schlugen.
Die Veranstaltung begann mit einer feierlichen Eröffnung, musikalisch untermalt von der Militärmusik NÖ. Ein echter Ohrenschmaus, der die Kinder sicher in die richtige Stimmung versetzte! Fünf spannende Bewerbe warteten auf die jungen Teilnehmer: ein Sicherheitsquiz, ein Löschspiel, ein Gefahrenstoff-Puzzle, das Radspiel und das ÖBB-Spiel. Und das Beste? Es gab auch Mitmach-Stationen von Partnerorganisationen wie Bundesheer, Rotes Kreuz, Kinderpolizei, ÖBB und der Initiative „Tut gut!“. Da kam keine Langeweile auf!
Ein Wettkampf voller Freude und Engagement
Alle Klassen wurden für ihren Einsatz mit Medaillen, Pokalen und Urkunden ausgezeichnet. Das war nicht nur eine tolle Anerkennung, sondern auch ein kleiner Motivationsschub für die jungen Leute. Und wie es sich für einen richtigen Wettkampf gehört, gab es auch eine Tombola mit Preisen für die Gewinner. Die Spannung war greifbar, als die Ergebnisse verkündet wurden: Die Volksschule Kürnberg errang den ersten Platz und sicherte sich damit die Qualifikation für das Bundesfinale am 23. Juni 2026 in Wien. Die Plätze zwei und drei gingen an die VS Enzenreith und VS Ruprechtshofen, während die 3./4. Klasse der VS Pfaffenschlag den vierten Platz belegte und die 4. Klasse der VS Thaya auf dem fünften Platz landete.
Das Ziel der Safety Tour ist klar: den Kindern auf spielerische Art und Weise Sicherheitsmaßnahmen näherzubringen und sie für Gefahrenprävention zu sensibilisieren. Veranstaltungsleiter Franz Zehetgruber lobte die Motivation und das Engagement der Schulen, und auch Christoph Kainz, Präsident des NÖ Zivilschutzverbandes, dankte den ehrenamtlichen Zivilschützern und Lehrern. Zivilschutz-Landesrat Martin Antauer brachte es auf den Punkt: Die Sensibilisierung für Sicherheit und Eigenverantwortung beginnt schon in der Kindheit und ist essenziell.
Safety Tour – seit 1999 im Einsatz für die Sicherheit
Die Safety Tour wird seit 1999 jährlich von Zivilschutzverbänden veranstaltet und richtet sich an Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Schulstufe. In dieser Zeit konnten fast eine Million Kinder in ganz Österreich auf Gefahrensituationen vorbereitet werden. Durch praktische Übungen und einen hohen Spaßfaktor bleibt das Wissen besser im Gedächtnis. Wie wichtig es ist, zu wissen, wie man sich in Notsituationen verhält, wird hier eindrucksvoll unterstrichen.
Die Veranstaltung ist nicht nur ein schöner Wettkampf, sondern auch eine wichtige Maßnahme im Bereich Zivil- und Selbstschutz. Und das Bewusstsein für Sicherheitsfragen wird nicht nur in Schulen geschärft, sondern findet auch seinen Platz im Studium: Der Bachelorstudiengang „Management von Sicherheit und Resilienz für Katastrophen- und Zivilschutz“ bereitet Abiturient:innen und Berufstätige darauf vor, Verantwortung in diesen wichtigen Bereichen zu übernehmen. Wer hier einsteigen möchte, sollte sich im Klaren sein, dass eine Sicherheitsüberprüfung nach deutschem Sicherheitsrecht erforderlich ist.
So wird die Safety Tour nicht nur zu einer Bühne für die jungen Talente, sondern auch zu einem wichtigen Schritt in Richtung einer sichereren Zukunft für alle. Man könnte fast sagen, dass hier die Grundlagen für das Sicherheitsbewusstsein von morgen gelegt werden! Was für ein schöner Gedanke!