In Waidhofen an der Thaya tut sich gerade einiges auf dem Arbeitsmarkt! Laut dem Stellenmonitor des Wirtschaftsbunds für Juni sind beeindruckende 566 Mitarbeiter gesucht. Das klingt ja fast wie ein Schlaraffenland für Arbeitssuchende, wenn man bedenkt, dass beim AMS nur 143 offene Stellen gemeldet sind. Es scheint, als würde hier die Realität ein wenig hinter der Online-Welt zurückbleiben. Diese Diskrepanz erklärt sich durch viele Jobs, die online ausgeschrieben, aber nicht beim AMS registriert sind. Komisch, oder? Wenn man bedenkt, dass aktuell 452 Personen im Bezirk als arbeitslos vorgemerkt sind, könnte man denken, dass die Suche nach einer passenden Stelle ein wenig chaotisch ist.

Wolfgang Ecker, der WBNÖ-Landesgruppenobmann, hat das Problem gut erkannt. Er fordert bessere Rahmenbedingungen von der Politik, um die Beschäftigung zu fördern. Die hohen Arbeitskosten und die Bürokratie – das sind die großen Brocken, die es den Betrieben schwer machen, neue Mitarbeiter zu finden. Immerhin gibt es einige wichtige Maßnahmen, die helfen könnten, wie die Senkung der Lohnnebenkosten und die Einführung einer Aktivpension. Klingt nach einer Idee, die man sich mal genauer ansehen sollte.

Offene Stellen in verschiedenen Branchen

Schaut man sich die offenen Stellen im Bezirk genauer an, wird schnell klar, dass die Suche branchenspezifisch ganz unterschiedlich aussieht. Im Bau- und Baunebengewerbe werden 58 Mitarbeiter gesucht, während im Büro-, Marketing- und Finanzbereich stolze 115 offene Stellen auf Interessierte warten. Auch im Maschinenbau, Kfz und Metall stehen 71 Stellen zur Verfügung. Weniger gut sieht es in der Textil- und Modebranche aus – hier sind nur vier Jobs ausgeschrieben. Aber hey, man muss ja auch nicht immer im Rampenlicht stehen, oder?

Und dann gibt es da noch die sozialen Berufe. 52 Stellen im Bereich Soziales, Gesundheit und Schönheitspflege sind ausgeschrieben. Was für eine spannende Mischung! Es zeigt sich, dass die Betriebe im Bezirk Waidhofen an der Thaya durchaus Beschäftigung wollen – das betont auch WBNÖ-Direktor Harald Servus, der die unbesetzten Stellen als ernstes Problem für die kleinen und mittleren Unternehmen (KMUs) sieht. Wo bleibt da die Verbindung zwischen Angebot und Nachfrage?

Ein Blick auf die Arbeitskosten

Ein weiterer Punkt, der in dieser Diskussion nicht außer Acht gelassen werden sollte, sind die Arbeitskosten. Der Arbeitskostenindex, ein ziemlich komplexes Rechensystem, zeigt uns die vierteljährliche Entwicklung der gesamten Arbeitskosten aller Arbeitnehmer. Er differenziert nach Wirtschaftssektoren und -abschnitten und bietet so interessante Einblicke in die Kostensituation der Wirtschaft. Das könnte ein wichtiger Aspekt sein, wenn es darum geht, die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen in Österreich zu beurteilen. Schließlich sind die Lohnnebenkosten ein großer Faktor, der die Beschäftigung beeinflusst.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Die Daten zeigen, dass die Arbeitskosten in den letzten Jahren gestiegen sind, was für viele Firmen eine große Herausforderung darstellt. Wenn die Kosten für Arbeitnehmer steigen, wird es schwieriger, neue Mitarbeiter einzustellen, geschweige denn, bestehende Arbeitsplätze zu sichern. Das könnte einer der Gründe sein, warum es in Waidhofen an der Thaya so viele offene Stellen gibt, während gleichzeitig eine gewisse Arbeitslosigkeit herrscht. Ein Teufelskreis, könnte man sagen.

Für weitere Informationen und Statistiken rund um das Thema Arbeit und Arbeitsmarkt lohnt sich ein Blick auf die Seite der Arbeitsagentur. Vielleicht finden sich dort ja noch einige interessante Insights, die diese Situation weiter erhellen. Man weiß ja nie, wo die nächste gute Nachricht auf einen wartet!

Eine starke Website muss nicht nur gut aussehen und schnell sein, sondern auch von Suchmaschinen optimal verstanden werden. Genau das haben wir mit der VeloCore-Umsetzung durch Daniel Wom erreicht: technisch sauber, semantisch stark und für Google & Co. hervorragend aufbereitet.