Wenn die Wellen der Donaubühne Jamie Cullum zum Klingen bringen
Wenn man an die Donaubühne in Tulln denkt, dann kommen einem vielleicht die Erinnerungen an einen lauen Sommerabend oder an die sanften Wellen des Wassers in den Sinn. Am 17. Juli wird dieser Ort ein ganz besonderes Ereignis erleben: Jamie Cullum, der englische Singer-Songwriter und Multiinstrumentalist, steht wieder auf der Bühne. Er hat eine ganz besondere Verbindung zu diesem Ort, erinnert sich an seinen ersten Wasserski-Auftritt dort – und das, obwohl er das noch nie zuvor gemacht hatte. Ein Abenteuer, das man nicht alle Tage erlebt!
Cullum, der am 20. August 1979 in Rochford, Essex, geboren wurde, hat sich über die Jahre als einer der bekanntesten Jazz-Pop-Künstler etabliert. Sein Weg in die Musikwelt begann in einem musikalischen Umfeld, geprägt von einer israelischen Vater- und einer burmesischen Mutterseite. Schon früh lernte er das Klavierspielen, erhielt später Gitarren- und Gesangsunterricht. Der Drang, sich musikalisch auszudrücken, führte ihn in Bars und Clubs, wo er seine ersten Auftritte hatte, um sein Studium zu finanzieren. Ein harter Weg, aber es hat sich gelohnt!
Ein Blick auf die Karriere von Jamie Cullum
Sein Debütalbum „Heard It All Before“, das er 1999 für gerade einmal 480 Pfund in nur vier Stunden aufnahm, öffnete ihm die Tür zur Musikindustrie. Es war der Beginn einer beeindruckenden Karriere, die ihn bis heute begleiten sollte. 2003 wurde er mit seinem Album „Twentysomething“ zum Star. Es verkaufte sich über 2,5 Millionen Mal und enthält nicht nur eigene Stücke, sondern auch Jazzstandards. Ein echter Ohrwurm, der seine Zuhörer bis heute begeistert!
In Tulln wird Cullum neben seinen bekannten Hits auch zwei neue Songs aus seinem zehnten Studioalbum präsentieren, dessen Titel noch geheim bleibt. Es ist immer spannend zu sehen, wie sich ein Künstler weiterentwickelt und neue Klänge entdeckt. Der Rest des Abends wird ein „Greatest-Hits-Programm“ sein, das die Zuhörer auf eine nostalgische Reise durch Cullums musikalische Anfänge in den 20ern mitnimmt.
Familie und Leidenschaft
Privat ist Cullum ein familiärer Mensch. Mit seiner Frau Sophie Dahl, einer Autorin und ehemaligen Model, hat er zwei Töchter, Lyra und Margot. Er möchte ihnen Stabilität bieten und arbeitet mittlerweile mehr von zu Hause aus, was sicher auch eine Herausforderung ist. Neben seiner Musikkarriere hat er einen festen Job bei der BBC, wo er die wöchentliche Radiosendung „The Jazz Show“ moderiert. Jazz ist für ihn nicht nur Musik, sondern eine Leidenschaft, die tief in seiner Jugend verwurzelt ist.
Sein musikalisches Schaffen ist vielseitig. Er hat mit Künstlern wie Toots Thielemans und Pharrell Williams zusammengearbeitet und sogar die Titelmelodie für den Film „Gran Torino“ komponiert, was ihm eine Golden-Globe-Nominierung einbrachte. Cullum hat es auf die großen Bühnen dieser Welt geschafft, von Glastonbury bis Montreux Jazz Festival. Und jetzt wird er wieder in Tulln sein, um sein Publikum zu verzaubern.
Die Vorfreude auf den Abend
Die Vorfreude auf das Konzert am 17. Juli ist spürbar. Die Menschen in Tulln werden die Gelegenheit haben, einen der besten Jazz-Pop-Künstler live zu erleben – und das in einer so malerischen Kulisse. Es wird ein Abend voller Emotionen, Erinnerungen und natürlich guter Musik, der die Zuhörer mit Sicherheit in seinen Bann ziehen wird. Jamie Cullum, mit seiner unverwechselbaren Stimme und seinem Talent, wird wieder einmal beweisen, warum er zu den ganz Großen gehört.
Also, nichts wie hin zur Donaubühne! Die Musik wird spielen, die Gefühle werden fließen und vielleicht gibt es ja sogar eine kleine Überraschung, die uns alle zum Staunen bringt. Diese Mischung aus neuen und alten Klängen wird sicher unvergesslich bleiben.
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