In Klosterneuburg wird während der Sommerferien 2026 kräftig angepackt! Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) haben sich gemeinsam mit dem Land Niederösterreich auf bedeutende Investitionen in der Region verständigt. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, die Mobilität und Lebensqualität für die Anwohner und Pendler deutlich zu verbessern. Die Bauarbeiten auf der Franz-Josefs-Bahn sowie an der Umfahrungsstraße B14 beginnen im Juli und August 2026, mit ersten Vorbereitungen, die bereits im Mai starten.

Im Rahmen dieser umfassenden Modernisierungsarbeiten werden die Gleisanlagen, der Oberbau und die Entwässerungen zwischen Kritzendorf und St. Andrä-Wördern auf Vordermann gebracht. Auch der Bahnhof St. Andrä-Wördern wird nicht verschont – dort werden Kabeltröge erneuert und eine neue Lärmschutzwand errichtet, um die Anwohner vor dem Verkehrslärm zu schützen. Dafür investiert das Land Niederösterreich rund 1,4 Millionen Euro in die Generalsanierung des Johannatunnels, die auch die Erneuerung der Betriebs- und Sicherheitseinrichtungen umfasst.

Wichtige Details zu den Bauarbeiten

Die Hauptarbeiten sind für den Zeitraum von Juli bis August 2026 geplant, während die Restarbeiten bis zum 19. September 2026 abgeschlossen sein sollen. Während dieser Zeit wird die Umfahrung Klosterneuburg für drei Wochen vollständig gesperrt, und ein Teilabschnitt von der Tieflage Kreisverkehr bis zur Einmündung Niedermarkt wird bis Mitte August 2026 nicht passierbar sein. Dies führt zu erhöhtem Verkehrsaufkommen und Stau in Klosterneuburg, insbesondere zwischen dem Beginn der Sommerferien und Mitte August.

Für die Pendler gibt es jedoch eine gute Nachricht: Die Bahnstrecke zwischen Kritzendorf und St. Andrä-Wördern bleibt während der Bauzeit nur eingeschränkt verfügbar, und es werden REX-Züge eingerichtet, die zusätzlich an den Bahnhöfen Klosterneuburg-Kierling und St. Andrä-Wördern halten. Für die S40-Züge wird es eine Umleitung geben, während R40-Züge ausfallen. Ein Schienenersatzverkehr mit Bussen zwischen Klosterneuburg-Weidling und Tulln wird ebenfalls eingerichtet, um die Mobilität der Fahrgäste sicherzustellen.

Vorbereitung auf die Änderungen

Besonders wichtig ist, dass mobilitätseingeschränkte Fahrgäste sich vor Reiseantritt mit dem ÖBB Kund:innenservice in Verbindung setzen, um die besten Reisemöglichkeiten zu ermitteln. Die ÖBB setzen alles daran, die Auswirkungen auf die Anwohner so gering wie möglich zu halten, auch wenn es während der Bauarbeiten zu Lärm- und Staubentwicklung kommen kann.

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Insgesamt sind diese umfangreichen Investitionen ein Schritt in die richtige Richtung, um die Infrastruktur in Klosterneuburg zu verbessern und die Region auch für zukünftige Herausforderungen fit zu machen. Auch wenn die Bauarbeiten vorübergehende Einschränkungen mit sich bringen, ist das Ziel klar: eine nachhaltige Verbesserung der Mobilität und Lebensqualität für alle.