Wärme ohne Grenzen: St. Pölten setzt auf nachhaltige Energiezukunft
In St. Pölten tut sich was! Das EGGER-Werk in Unterradlberg hat einen zukunftsweisenden Schritt in die Wege geleitet. Die Stadt wird ab 2027 mit erneuerbarer Wärme versorgt – und das ganz ohne Gas! Ein Wärmeliefervertrag zwischen EGGER und der EVN wurde bereits unterzeichnet. Schließlich haben die Überlegungen für dieses Projekt eine lange Geschichte: Ganze 18 Jahre! Martin Wurzl, der Werksleiter für Technik und Produktion, hebt die Geduld hervor, die in die Entwicklung geflossen ist.
Bürgermeister Matthias Stadler zeigt sich begeistert von den Fortschritten. Er betont, wie wichtig dieses Vorhaben für die energiepolitische Unabhängigkeit der Stadt ist. Der Plan sieht vor, dass eine neue Dampfturbine 4,77 Megawatt Strom aus Biomassedampf erzeugt. Das steigert den Eigenstromanteil des Werks auf etwa 87 Prozent – ein echter Grund zum Feiern! Zudem wird die Abwärme, die bei der Produktion entsteht, in das Fernwärmenetz eingespeist. In den kalten Wintermonaten sollen somit rund zehn Megawatt Heißwasser zur Verfügung stehen. Das deckt etwa zehn Prozent des Fernwärmebedarfs in St. Pölten ab und könnte rund 4.000 Haushalte zusätzlich versorgen. Wahnsinn, oder?
Ein Meilenstein für die Region
Der EVN-Vorstandssprecher Stefan Szyszkowitz hat das Projekt als Vorzeigeprojekt für Niederösterreich bezeichnet. Die Wärme wird dabei ohne höheren Brennstoffeinsatz erzeugt – die Verwertung von Holzstäuben, Produktionsresten und Holzabfällen macht das möglich. Es ist einfach beeindruckend, wie durchdacht das Ganze ist! Und das Beste: Der Baubeginn für die notwendige Infrastruktur ist für Anfang 2027 geplant. Das verspricht nicht nur neue Arbeitsplätze, sondern auch eine resilientere, regionale und klimafreundliche Energieversorgung.
Aber das ist noch nicht alles! Die Nutzung erneuerbarer Energien ist ein zentrales Thema in unserer Zeit. Wind- und Sonnenenergie, Biomasse, Geothermie und Wasserkraft – all das sind wichtige Bausteine für den Klimaschutz. Das Umweltbundesamt (UBA) setzt sich dafür ein, dass diese Technologien weiterentwickelt und gefördert werden. Es geht nicht nur darum, die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu reduzieren, sondern auch um die Versorgungssicherheit und die Vermeidung von Rohstoffkonflikten. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und das Gebäudeenergiegesetz (GEG) sind dabei wichtige Instrumente, um den Anteil erneuerbarer Wärme zu erhöhen.
In diesem Sinne ist das Projekt in St. Pölten nicht nur ein Schritt in die richtige Richtung, sondern ein echter Lichtblick für die Zukunft! Wir sind gespannt, wie sich die Dinge entwickeln und hoffen, dass weitere Städte diesem Beispiel folgen.
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