St. Pölten hat mal wieder gezeigt, dass die kleinsten Stars ganz groß rauskommen können! Vor wenigen Tagen brachte die Musikmittelschule Dr. Theodor Körner 2 das Kindermusical „Toms Traum“ von Gerhard A. Mayer auf die Bühne. Und was für eine Aufführung das war! Schülerinnen und Schüler aller vier Schulstufen zeigten, was sie draufhaben. Es war nicht einfach nur ein Musical; es war eine beeindruckende Reise durch die Themen Ängste, Fantasie und Selbstvertrauen.

Die Veranstaltung wurde von der Bläserklasse der Schule eröffnet, die mit schwungvollen Klängen gleich zu Beginn für gute Stimmung sorgte. Die 16 jungen Musikerinnen und Musiker, die seit drei Jahren in Zusammenarbeit mit der Musikschule St. Pölten ausgebildet werden, haben die Zuschauer mit ihren Melodien sofort in ihren Bann gezogen. Man konnte förmlich spüren, wie die Vorfreude und Aufregung in der Luft lagen.

Toms Abenteuer: Ein mutiger Weg

Im Zentrum des Stücks steht die Hauptfigur Tom. Ein ganz normaler Bursche, der mit seinen schulischen Sorgen, Mathematikproblemen, Streitigkeiten mit Freunden und unerwiderter Schwärmerei zu kämpfen hat. Komischerweise – oder vielleicht auch nicht – sucht Tom in seinen Träumen Zuflucht. Doch die Albträume haben es in sich! Trotz dieser düsteren Begleiter lernt er, sich seinen Ängsten zu stellen und daran zu wachsen. Das ist eine Botschaft, die uns allen ans Herz geht!

Die Tänze, die die Schülerinnen und Schüler auf die Bühne brachten, waren das Ergebnis eines kreativen, partizipativen Prozesses. Es war wirklich schön zu sehen, wie viel Spaß und Engagement in jedem einzelnen Schritt steckte. Die Rollenvergabe erfolgte durch ein schulinternes Casting, bei dem die Kinder ihr Talent zeigen konnten. Gesangsrollen wurden im Verlauf des Prozesses ausgewählt, was dem Ganzen eine spannende Dynamik verlieh.

Musikalische Vielfalt und Gemeinschaft

Musikalisch war das Stück eine wahre Wundertüte: von poppigen Melodien über rockige Riffs bis hin zu Calypso, Swing und Reggae – die Vielfalt war einfach überwältigend. Unterstützt von dem Schulchor und dem schuleigenen Orchester entstand ein eindrucksvolles Klangbild, das die Zuschauer mitriss. Man konnte gar nicht anders, als mitzuklatschen und mitzuwippen!

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Direktorin Helga Reisinger brachte es auf den Punkt: Musik verbindet und stärkt. Und das wurde während der gesamten Aufführung mehr als deutlich. Jedes Kind an der Musikmittelschule hat die Möglichkeit, ein Instrument zu lernen, das sie in der ersten Klasse auswählen. Das fördert nicht nur die musikalische Kompetenz, sondern auch das Gemeinschaftsgefühl unter den Schülern. Es ist einfach schön zu sehen, wie sehr die Musik die Kinder zusammenbringt.

Die Präsentation war das Ergebnis eines monatelangen, gemeinschaftlichen Arbeitsprozesses, und das Publikum belohnte die jungen Talente mit tosendem Applaus. Ein Highlight in der St. Pöltner Kulturszene, das zeigt, wie wichtig es ist, Ängste zu überwinden und sich seinen Träumen zu stellen. Und das alles mit einem Lächeln auf den Lippen!