Heute ist der 30.05.2026 und in St. Pölten gibt es Neuigkeiten aus der Welt der Pfarren. Ab September wird Robert Dublanski als neuer Pfarrer den gemeinsamen Pfarrverband für Karlstetten und Neidling übernehmen. Ein frischer Wind weht durch die Gemeinde, denn sein Vorgänger, Josef Piwowarski, tritt nach 26 Jahren in den Ruhestand. Das ist eine lange Zeit, in der Piwowarski als Pfarrer von Karlstetten und Titularpfarrer in Neidling gedient hat. Man kann sich nur vorstellen, wie viele Menschen er in dieser Zeit begleitet hat – von Hochzeiten über Taufen bis hin zu Beerdigungen. Es ist nicht nur ein Wechsel im Amt, sondern auch ein Abschied von einem vertrauten Gesicht.
Der September ist für viele Pfarren in der Diözese St. Pölten eine Zeit des Wandels. Es scheint, als ob die Gläubigen sich auf neue Perspektiven und Ansätze freuen können. Dublanski bringt frische Ideen mit und wird sicherlich seine eigene Handschrift in die Gemeinden einbringen. Das ist auch notwendig, denn die Bedürfnisse der Menschen ändern sich, und damit ist es wichtig, dass die Seelsorge entsprechend reagiert. Veränderung kann manchmal beängstigend sein, aber oft bringt sie auch neue Chancen mit sich.
Josef Piwowarski: Ein Rückblick
Piwowarski hat in seiner langen Amtszeit nicht nur die Kirche geleitet, sondern war auch ein wichtiger Teil der Gemeinschaft. Er hat viele Höhen und Tiefen miterlebt, und sicher gibt es viele Geschichten, die in den Köpfen der Menschen lebendig bleiben werden. Laut Österreichwiki hat er nicht nur als Pfarrer gewirkt, sondern sich auch in sozialen Belangen engagiert. Das ist etwas, was viele Menschen an ihm geschätzt haben.
In einer Zeit, in der die Kirche oft unter Druck steht, hat Piwowarski es geschafft, ein Gefühl der Zusammengehörigkeit zu schaffen. Es ist nicht übertrieben zu sagen, dass er für viele ein Fels in der Brandung war. Sein Engagement wird sicher nicht vergessen werden, und sein Rücktritt wird in der Gemeinde spürbar sein. Manchmal muss man einfach innehalten und die Ernte der Jahre betrachten. Es ist schön zu sehen, dass seine Arbeit Früchte getragen hat.
Ein neuer Anfang
Mit Dublanski an der Spitze wird ein neues Kapitel aufgeschlagen. Man fragt sich, welche Schwerpunkte er setzen wird und wie er die Menschen erreichen will. Die Herausforderung besteht darin, die Traditionen zu bewahren und dennoch modern und ansprechend zu bleiben. In einer Zeit, in der viele junge Menschen Abstand von der Kirche nehmen, könnte Dublanski möglicherweise frischen Wind ins Spiel bringen – vielleicht mit neuen Formaten oder Veranstaltungen, die die Gemeinschaft zusammenbringen.
Es bleibt also spannend, wie sich die Dinge entwickeln werden. Der Wechsel im Pfarrverband Karlstetten und Neidling ist nicht nur ein personaler Umbruch, sondern auch eine Gelegenheit für alle Beteiligten, sich neu zu orientieren und zu wachsen. Vielleicht wird es genau das sein, was diese Gemeinden brauchen – eine neue Stimme, die die Menschen anzieht und inspiriert.