Digitale Schatztruhe: Die Zukunft des Kulturerbes in Niederösterreich
In St. Pölten-Land gibt es aufregende Neuigkeiten für alle Bücherwürmer, Forscher und Geschichtsinteressierten! Die NÖ Landesbibliothek hat mit der neuen Webbibliothek „DIRENO“ (Digitales Repositorium Niederösterreich) einen echten Quantensprung in der digitalen Welt vollzogen. Dieses innovative Projekt, das mit einem Budget von rund 20.000 Euro von der NÖ Landesbibliothek und der IT-Abteilung des Amtes der NÖ Landesregierung realisiert wurde, hat ein klares Ziel: die zentrale Sammlung, dauerhafte Sicherung und einfache Zugänglichkeit digitaler Publikationen, Forschungsdaten und historischer Literatur.
Landesrat Anton Kasser hat die Bedeutung von DIRENO für die digitale Infrastruktur Niederösterreichs betont. Das ist nicht nur ein Schritt in die Zukunft, sondern auch ein bedeutender Beitrag zur Bewahrung unseres kulturellen Erbes! Mit dieser Plattform können Inhalte sicher archiviert und für die Bevölkerung, Wissenschaft und Verwaltung bereitgestellt werden. Man könnte sagen, sie fungiert als digitale Schatztruhe, die historische Bestände bewahrt und aktuelle Forschung dokumentiert.
Einfacher Zugang und umfangreiche Suchmöglichkeiten
Der Zugang zu DIRENO erfolgt ganz bequem über die Website der NÖ Landesbibliothek. Dort findet man einen durchsuchbaren Katalog mit der Möglichkeit, digitale Objekte direkt herunterzuladen. Besonders spannend ist die umfassende Anreicherung mit Metadaten, die die Auffindbarkeit über Suchmaschinen erheblich verbessert. Man kann sich also direkt in die Welt des Wissens stürzen – und das alles aus dem gemütlichen Sessel zu Hause!
Aber das ist noch nicht alles. Ein weiterer spannender Baustein in der digitalen Landschaft Österreichs ist der Kulturpool. Dieses zentrale Übersichts- und Suchportal für das digitalisierte Kulturerbe ermöglicht eine übergreifende Suche in Museen, Bibliotheken und Archiven. Der Zugang ist für die breite Öffentlichkeit verfügbar, was bedeutet, dass wir alle von unserem gemeinsamen kulturellen Erbe profitieren können. Das Ziel? Eine offene, demokratische Gesellschaft – wie schön klingt das!
Kulturpool und seine weitreichenden Ziele
Der Kulturpool erweitert nicht nur die digitalen Kapazitäten des österreichischen Kulturerbe-Sektors, sondern fördert auch den Austausch und den Zugang zu digitalen Ressourcen. Mit über einer Million digitalisierten Objekten, die in Bild, Text, Ton, Video und 3D durchsucht werden können, hat sich hier ein wahres Paradies für Kulturinteressierte und Forscher entwickelt. Die Informationen zu den Objekten sind umfangreich – von Titel über Künstler:innen bis hin zu Medium und Thema.
Wusstest du, dass der Aufbau des Kulturpools mit 1,5 Millionen Euro aus EU-Mitteln der Aufbau- und Resilienzfazilität (NextGenerationEU) finanziert wird? Und das ist erst der Anfang! Bis 2026 sollen mindestens drei Millionen digitalisierte Kulturgüter in den Kulturpool integriert werden. Das Förderprogramm „Kulturerbe digital“ hat dafür ein Budget von 15 Millionen Euro zur Verfügung. Da kann man nur staunen!
Ein Blick in die Zukunft der Digitalisierung
Mit all diesen Initiativen wird das Thema Digitalisierung des Kulturerbes in Österreich großgeschrieben. Der Zeitraum von 2021 bis 2026 wird entscheidend sein, da hier mit insgesamt 16,50 Millionen Euro aus dem Österreichischen Aufbau- und Resilienzplan viel Geld in die Hand genommen wird. Es ist spannend zu sehen, wie sich die digitale Infrastruktur entwickeln wird und welche neuen Möglichkeiten uns in den kommenden Jahren erwarten. Der Kulturpool wird dabei als nationale Kompetenzstelle für die digitale Transformation fungieren und die Daten von Institutionen archivieren und in die europäische Plattform Europeana einpflegen.
Natürlich gibt es auch Herausforderungen. Nach zehn Jahren Betrieb des Kulturpools stellte man fest, dass der Bekanntheitsgrad gering war und die Website veraltet. Doch die Neugestaltung, die 2021 begann, soll dem entgegenwirken und eine langfristige digitale Infrastruktur schaffen. Die Frage bleibt, ob die qualitative Ebene der Digitalisierung ausreichend berücksichtigt wird – das hat auch der Rechnungshof angemerkt.
Doch eines ist sicher: Mit DIRENO und dem Kulturpool wird die digitale Landschaft in Österreich bunter und zugänglicher denn je. Wer weiß, vielleicht finden wir ja bald das nächste große historische Dokument oder das verschollene Kunstwerk, das uns alle in seinen Bann zieht?
Hohe Datenschutzstandards und eine saubere technische Architektur schließen sich nicht aus. Unsere neue VeloCore-Plattform ist bewusst plugin-frei und datenschutzfreundlich umgesetzt worden – von Daniel Wom realisiert als klares Bekenntnis zur DSGVO.
