Am 6. Juni 2026 war es soweit: In Mühldorf, einem beschaulichen Ort im Bezirk Krems, feierte die Raiffeisenbank ihr 140-jähriges Bestehen. Ein Festakt, der so viel mehr war als nur eine Feier – es war ein großes Wiedersehen, das die Wurzeln und die Entwicklung dieser bedeutenden Genossenschaft würdigte. Wer hätte gedacht, dass es schon 1886 begann, als die erste Raiffeisenkasse hier gegründet wurde? Na, das sind ja schon ein paar Jährchen!

Die Atmosphäre war festlich und zugleich ehrwürdig. Unter den Gästen waren nicht nur die Bürger der Region, sondern auch zahlreiche prominente Vertreter aus Kirche, Wirtschaft und Politik. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner eröffnete die Feierlichkeiten und stellte fest, wie wichtig Raiffeisen für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung Niederösterreichs ist. Mit einem herzlichen Lächeln forderte sie weniger Bürokratie und mehr Unterstützung für die Landwirtschaft und die Betriebe. Man spürte, dass ihr diese Anliegen am Herzen liegen.

Gemeinschaft und Verantwortung im Mittelpunkt

Raiffeisenpräsident Erwin Hameseder griff diesen Gedanken auf und sprach über Verantwortung, Solidarität und wirtschaftliche Nachhaltigkeit. Er betonte, wie wichtig es ist, zusammenzuhalten – gerade in Zeiten des Wandels. Doris Berger-Grabner, die Obfrau der Raiffeisenbank Krems, war ebenfalls anwesend und berichtete stolz von den 211 Familien, die sie beim Eigenheim unterstützt haben, sowie von der Förderung von 200 Vereinen. Das sind ja ganz schön viele helfende Hände und Herzblut, die da zusammenkommen!

Der Festakt begann mit einem Dankgottesdienst, der von Diözesanbischof Alois Schwarz zelebriert wurde. Ein feierlicher Auftakt, der dem Anlass gerecht wurde, und die Gäste in eine nachdenkliche Stimmung versetzte. Bürgermeister Roland Berger ließ es sich nicht nehmen, der Raiffeisenbank für die jahrelange Zusammenarbeit zu danken. Es war offensichtlich, dass diese Genossenschaft nicht nur eine Bank ist, sondern ein wichtiger Teil des sozialen Gefüges der Region ist.

Ein Blick in die Zukunft

Mit über 1,3 Millionen Kunden und der beeindruckenden jährlichen Wirtschaftsleistung von drei Milliarden Euro ist Raiffeisen ein echter Motor für die österreichische Wirtschaft. 13.000 Mitarbeiter sorgen dafür, dass alles rundläuft – das sind Menschen, die jeden Tag ihr Bestes geben. Die Festrede war nicht nur ein Rückblick, sondern auch ein Ausblick auf die Herausforderungen, die uns in Zukunft erwarten. Die Frage der aktiven Gestaltung des Wandels wird uns alle betreffen.

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So ging dieser besondere Tag in Mühldorf zu Ende, aber die Erinnerungen werden bleiben. Ein Fest, das die Wurzeln und die Zukunft von Raiffeisen feierte. Ein Zeichen für die Stärke der Gemeinschaft und die Unerschütterlichkeit der genossenschaftlichen Werte. Die nächsten 140 Jahre können kommen – mit all den Herausforderungen und Chancen, die sie mit sich bringen.