Heute ist der 31.05.2026, und die Wieselburger Messe hat über vier Tage hinweg in Scheibbs für Aufregung gesorgt. In einer Welt, die sich ständig verändert, war es schön zu sehen, wie die Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Jagd hier so lebendig präsentiert wurden. Messepräsident Hannes Heindl und Geschäftsführer Andreas Koch strahlten vor Freude über das Vertrauen, das sowohl Aussteller als auch Besucher in die Veranstaltung setzten. Man merkte, dass die Vorbereitungen und die Leidenschaft für die Branche hinter jedem Stand steckten.

Ein echter Hingucker war Detlef Walter von GreenSky, der mit seinen Huminstoffen aus Biomasse aufwartete. Diese kleinen Wunderwerke sollen den Boden unterstützen, indem sie Wasser und Nährstoffe speichern – ein echter Gewinn für jeden Landwirt. Besonders spannend war auch der neue Harvester, den Hannes Tazreiter aus Göstling testete. Er gilt als der stärkste am Markt! Es ist faszinierend, welche Technik heutzutage in den Feldern zum Einsatz kommt. Und dann war da noch Stefan Wenighofer von Busatis, der neue Messer für die Holzbearbeitung vorstellte, die nicht nur eine hohe Lebensdauer versprechen, sondern auch den Wartungsaufwand deutlich reduzieren. Da wird einem wirklich bewusst, wie wichtig Innovationen für die Branche sind.

Innovationen, die begeistern

Marcel Wolf von Nokian Tyres präsentierte den neuen Reifen Soil King VF, der speziell für leistungsstarke Traktoren entwickelt wurde. Es ist schon beeindruckend, wie viel Technik heutzutage hinter den Reifen steckt – man denkt oft nicht darüber nach, aber sie sind das Herzstück jeder landwirtschaftlichen Maschine. Geschäftsführer Helmut Scherzer, Johannes Spaller und Andrea Prenn von VLÖ machten deutlich, dass sie die Lohnunternehmer in der Landwirtschaft und Forstwirtschaft unterstützen wollen. Das ist besonders wichtig, denn diese Unternehmer tragen einen großen Teil zur Versorgung unserer Region bei.

Allerdings gibt es auch Schattenseiten. Laut einer aktuellen Studie von KMU Forschung Austria verursacht die Bürokratie in Österreich jährliche Kosten von sage und schreibe 21,1 Milliarden Euro für Unternehmen. Ja, richtig gehört – das sind 669 Euro pro Sekunde! Das macht deutlich, wie viel Zeit und Geld durch unnötige Bürokratie verloren geht, was natürlich auch die Innovationskraft der Unternehmen beeinträchtigt. Was für ein Betrag, der 320 Millionen Arbeitsstunden erfordert und letztlich 200.000 Arbeitskräften entspricht. Da kommt man ins Grübeln, ob nicht ein wenig weniger Bürokratie und mehr Unterstützung für die Unternehmer nötig wäre.

Wissensvermittlung für die Zukunft

Das Bundesinformationszentrum Landwirtschaft (BZL) bietet in diesem Kontext wertvolle Informationen über Landwirtschaft, Garten- und Weinbau, Fischerei und mehr. Es ist ein Lichtblick, dass diese Informationen aus verlässlicher, staatlicher Hand stammen. Das BZL stellt nicht nur Unternehmen und Institutionen Daten über landwirtschaftliche Erzeugung zur Verfügung, sondern informiert auch die landwirtschaftliche Praxis über neue Entwicklungen und Forschungsergebnisse. Diese Wissensvermittlung ist essenziell, um die Landwirtschaft in eine nachhaltige Zukunft zu führen.

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Verbraucherinnen und Verbraucher können durch verständliche Informationen über Landwirtschaft besser nachvollziehen, wie ihre Konsumentscheidungen die Produktion beeinflussen. Der Dialog über Landwirtschaft muss sachlich und vorurteilsfrei geführt werden – das ist ein Ziel, das das BZL aktiv verfolgt. Das BZL hat seinen Sitz in Bonn und ist Teil der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung. Hier wird nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch ein Wandel hin zu einer gesellschaftlich akzeptierten Landwirtschaft angestoßen.

Die Wieselburger Messe hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig Innovation und Austausch in der Landwirtschaft sind. Es bleibt zu hoffen, dass die positiven Impulse, die hier gesetzt wurden, auch langfristig in der Branche wirken. Denn eines ist klar: Die Zukunft der Landwirtschaft liegt in unseren Händen – und die ist voller Möglichkeiten!