Am Sonntag war in Scheibbs richtig was los! Die Stadt feierte ihr hundertjähriges Jubiläum der Stadterhebung. Ein Ereignis, das nicht nur die Einwohner, sondern auch zahlreiche Fest- und Ehrengäste zusammenbrachte. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner war natürlich auch dabei und ließ es sich nicht nehmen, die Bedeutung der Menschen zu betonen, die Scheibbs zu dem gemacht haben, was es heute ist. Und das ist nicht wenig – Scheibbs war der erste Ort in der Habsburgermonarchie mit elektrischer Straßenbeleuchtung und sogar die erste Stadt in Niederösterreich, die ein eigenes Freibad hatte. Ziemlich beeindruckend, oder?

Die Stadt hat sich seitdem stetig weiterentwickelt, klar unterstützt durch wirtschaftliche Impulse. Aktuell gibt es in Scheibbs rund 570 Arbeitsstätten, und mehr als 3.700 Menschen sind hier beschäftigt. Das ist doch eine tolle Bilanz! Mit Investitionen in Familien, Bildung und Lebensqualität, wie zum Beispiel der Erweiterung des Landeskindergartens, wird die Zukunft hier aktiv gestaltet. Auch Kultur und Tourismus stehen hoch im Kurs – die Intertonale, der Ötscher und der Erlauftalweg sind nur einige der vielen Angebote, die die Region zu bieten hat.

Das Jubiläumsfest und die Gemeinschaft

Der Festakt begann mit einem ökumenischen Gottesdienst, der von den Pfarrern Anton Hofmarcher und David Zezula gestaltet wurde. Das hatte etwas Feierliches! Und weiter ging es mit einer szenischen Lesung unter dem Titel „Die Scheibbser“. Fast hundert Sängerinnen und Sänger trugen das Heimatlied „Kennst du das Kleinod“ vor. Es war einfach schön zu sehen, wie die Gemeinschaft zusammenkommt und ihre kulturellen Wurzeln feiert.

Bürgermeister David Pöcksteiner sprach über die Herausforderungen der heutigen Zeit und die Wichtigkeit des Zusammenhalts. In Scheibbs wird das tatsächlich großgeschrieben. Das hohe ehrenamtliche Engagement – mit rund 80 Vereinen – ist ein weiterer Beweis dafür, dass die Menschen hier nicht nur wohnen, sondern auch aktiv ihre Stadt mitgestalten. Stadtarchivar Johann Schagerl gab einen spannenden historischen Rückblick auf die Entwicklung der Stadt von der ersten Nennung im Jahr 1165 bis zur Stadterhebung 1926. Das war nicht nur für die älteren Semester interessant!

Ein Blick in die Zukunft

Die Zukunft der Stadt wird ebenfalls aktiv angepackt. Der Verein zur Förderung der Ortsentwicklung bietet eine Plattform für die Bürger, um sich mit der künftigen Gestaltung ihres Wohnortes auseinanderzusetzen. Arbeitskreise werden gebildet, um an konkreten Projekten zu arbeiten – sei es im Bereich bauliche Ortsgestaltung, soziale Angelegenheiten oder kulturelle Aktivitäten. Jeder ist eingeladen, sich einzubringen, Probleme zu erkennen und Lösungen zu finden. Das ist doch ein wirklich schöner Gedanke!

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In der Vergangenheit gab es bereits einige Meilensteine, wie die fünfteilige Ortschronik von 1996 bis 2000 oder die Gestaltung des Spielplatzes Grünbichl. Aktuell wird auch an der Stadtplatzgestaltung gearbeitet, was sicher bald verwirklicht wird. Ein weiteres Highlight ist der Arbeitskreis Biologie, der das Vorzeigeprojekt Biotop Fuchsschweif ins Leben gerufen hat. Und auch die Barrierefreiheit ist ein wichtiges Thema: Hier wird Überzeugungsarbeit geleistet, um Hindernisse für Menschen mit besonderen Bedürfnissen abzubauen.

Es ist einfach faszinierend zu sehen, wie das ehrenamtliche Engagement die Stadt Scheibbs prägt, und wie die Bewohner stolz darauf sind, Teil dieser lebendigen Gemeinschaft zu sein. Die Jubiläumsfeier hat das eindrucksvoll unter Beweis gestellt und sicher viele Herzen berührt. Es bleibt spannend, wie sich die Stadt in den nächsten Jahren weiterentwickeln wird!

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