Am 29. Mai 2025 wurde die neue Wissenschaftsministerin Eva-Maria Holzleitner (SP) in Niederösterreich empfangen. Bei ihrem Besuch traf sie den Landesrat für Wissenschaft, Stephan Pernkopf (VP), an der New Design Universität St. Pölten. Pernkopf nutzte die Gelegenheit, um die Bedeutung von Fachhochschulen (FH) in Niederösterreich hervorzuheben, die mit 12.500 Studierenden eine Erfolgsgeschichte darstellen. Ein zentrales Anliegen seiner Mitarbeit ist es, Doktoratsstudien an FHs zu ermöglichen, was er als wesentlichen Schritt zur Stärkung der Wissenschaft in der Region ansieht. [Heute] berichtet, dass die Willkommenskultur für Spitzenforscher in Niederösterreich gefördert wird, was Teil eines größeren Perspektiven-Pakets der Bundesregierung ist.
Zusätzlich hat die EU ein neues Forschungsprogramm mit einem Volumen von 500 Millionen Euro aufgelegt, das von Pernkopf ausdrücklich begrüßt wurde. Er betonte auch die erfolgreiche Teilnahme Niederösterreichs an europäischen Forschungsprojekten und verwies auf das Forschungsinstitut ISTA, das in Europa führend bei der Einwerbung von ERC Grants ist.
Konstruktive Zusammenarbeit und Förderung der Fachhochschulen
Die Österreichische Fachhochschul-Konferenz (FHK) hat Eva-Maria Holzleitner zu ihrer Ernennung gratuliert und hofft auf einen offenen Dialog sowie eine konstruktive Zusammenarbeit. Die FHK betrachtet Holzleitner als wichtige Partnerin, um die Rahmenbedingungen für Hochschulen zu gestalten. Besonders im Fokus steht das Regierungsprogramm, das Maßnahmen zur nachhaltigen Finanzierung der Fachhochschulen und Hochschulen für angewandte Wissenschaften beinhaltet. [OTS] hebt hervor, dass die kommende Weiterentwicklung der Autonomie der FHs und die Schaffung eines Promotionsmodells von zentraler Bedeutung sind.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Erwartung der FHK, dass ein neuer Entwicklungs- und Finanzierungsplan für die Jahre 2026-2030 erstellt wird, der auch die Forschungsleistungen der Fachhochschulen berücksichtigt. FHK-Generalsekretär Kurt Koleznik betont die strategische Bedeutung, um die Potenziale der Fachhochschulen für den Wissenschafts- und Innovationsstandort Österreich voll entfalten zu können.
Ausblick auf die Zukunft der Forschung
Der Besuch von Ministerin Holzleitner in Niederösterreich verdeutlicht nicht nur die Ambitionen der neuen Ministerin, sondern auch die positiven Entwicklungen im Bereich Wissenschaft und Forschung innerhalb des Landes. Die Herausforderungen und Chancen, die sich aus der Förderung von Fachhochschulen ergeben, werden weiterhin im Mittelpunkt der politischen Agenda stehen. [ORF] informiert zudem über die aktuellen Trends und Entwicklungen in der Wiener Wissenschaftsszene, die auf die positiven Auswirkungen dieser Initiativen hinweisen.
Insgesamt zeigt sich, dass sowohl die Politik als auch die Fachhochschulen bereit sind, gemeinsam an innovativen Lösungen zu arbeiten, um die wissenschaftliche Ausbildung und Forschung in Österreich nachhaltig zu stärken.