Heute ist der 22.06.2026 und wir werfen einen Blick auf Knorr-Bremse, einen ganz besonderen Akteur in der metalltechnischen Industrie, der in Mödling ansässig ist. Mit über 100 Jahren Geschichte hat sich dieses Unternehmen nicht nur fest in der Region verankert, sondern auch international einen hervorragenden Ruf erarbeitet. Rund 30.000 Mitarbeitende an etwa 100 Standorten weltweit setzen sich dafür ein, Mobilität auf Schiene und Straße nicht nur sicher, sondern auch umweltfreundlich zu gestalten. Das klingt doch schon mal nach einer spannenden Herausforderung, oder?

Besonders beeindruckend ist der Fokus auf den umweltfreundlichen Transport von Menschen und Gütern, wobei der Schienenverkehr im Mittelpunkt steht. Knorr-Bremse entwickelt und produziert innovative Bremssysteme und Hightech-Lösungen für Züge hier in Mödling. Das Engagement des Unternehmens trägt zur Attraktivitätssteigerung des Bahnverkehrs bei und ist somit ein wichtiger Baustein in der Verkehrswende. Die langjährige Vertrauensbasis zu internationalen Bahnbetreibern und Zugherstellern spricht Bände über die Qualität und Zuverlässigkeit der Produkte, die aus Mödling kommen.

Der Weg in die Zukunft

Sicherheit und Komfort für die Fahrgäste stehen bei der Entwicklung immer im Vordergrund. Das Unternehmen bietet abgestimmte Systeme aus einer Hand an, die auf spezifische Einsatzbedingungen zugeschnitten sind. Mit über 1.100 Mitarbeitenden in Niederösterreich und einem weiteren Standort in Kematen/Ybbs ist Knorr-Bremse ein wichtiger Arbeitgeber in der Region und geht zudem aktiv gegen den Fachkräftemangel vor. Es gibt regelmäßige Einladungen für Schülerinnen, um sie für technische Berufe zu begeistern. Ein echter Gewinn für die Branche!

In einer Zeit, in der die Mobilität in Europa immer wichtiger wird, sind die Herausforderungen jedoch groß. Auch wenn Deutschland und Österreich Fortschritte im Bereich nachhaltiger Mobilität machen, zeigen die Zahlen, dass der motorisierte Verkehr nach wie vor eine erhebliche Umweltbelastung darstellt. Rund ein Fünftel der Gesamt-Treibhausgasemissionen in Deutschland stammt aus dem Verkehr. Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, die Treibhausgasemissionen im Verkehrsbereich von 146 Millionen Tonnen auf 85 Millionen Tonnen bis 2030 zu senken. Eine echte Herkulesaufgabe, wenn man bedenkt, dass die Verkehrsleistung in Deutschland sich seit 1960 mehr als verdreifacht hat.

Gemeinsam für eine saubere Zukunft

Um den Verkehr nachhaltiger zu gestalten, ist ein Mix von Maßnahmen nötig. Verkehrsvermeidung, die Verlagerung auf umweltverträglichere Verkehrsträger und die Erhöhung der Energieeffizienz sind dabei zentrale Punkte. Und genau hier kommt Knorr-Bremse ins Spiel. Durch innovative Technologien und eine klare Ausrichtung auf umweltfreundliche Lösungen kann das Unternehmen einen wertvollen Beitrag leisten. Die Entwicklung von Messwandlern, Sensoren und Verkehrsmanagementsystemen durch die Tochterfirma Dr. techn. Josef Zelisko zeigt, dass hier auch in der Digitalisierung und Automatisierung neue Wege beschritten werden.

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Doch die Herausforderungen sind nicht nur technischer Natur. Auch gesellschaftliche Veränderungen sind notwendig, um die Verkehrswende erfolgreich zu gestalten. Eine Strategie, die Siedlungs- und Verkehrsplanung mit einbezieht, ist unerlässlich, um den Verkehr zu reduzieren, ohne die Mobilität zu unterbinden. Das Ziel ist klar: mehr Mobilität mit weniger Verkehr! Knorr-Bremse ist in dieser Hinsicht ein Vorreiter und kann mit seiner Expertise in der Bahnindustrie entscheidende Impulse geben.

Insgesamt zeigt sich, dass der Weg in eine nachhaltige Zukunft für die Mobilität steinig, aber auch voller Chancen ist. Die Kombination aus innovativen Technologien, gesellschaftlichem Engagement und politischen Zielen ist der Schlüssel, um die Emissionen zu senken und eine klimafreundlichere Mobilität zu schaffen. Und während Knorr-Bremse weiterhin die Schienenverkehrslandschaft prägt, bleibt die Hoffnung, dass auch andere Akteure in der Branche diesem Beispiel folgen werden. Auf zur Verkehrswende!

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