Am 18. und 19. April 2026 fand im Feuerwehrhaus Vösendorf ein spannendes Ausbildungsmodul mit dem Titel „Grundlagen Führung“ statt. Die Veranstaltung war mit insgesamt 32 Teilnehmern ausgebucht, was zeigt, wie wichtig die Ausbildung in der Freiwilligen Feuerwehr für die Region ist. Dieses Modul findet nicht nur einmal, sondern gleich zweimal jährlich statt und sorgt dafür, dass die Feuerwehrleute bestens auf ihre Einsätze vorbereitet sind.

Die Ausbildung umfasste sowohl theoretische als auch praktische Einheiten. Dabei wurden wichtige Themen wie Einsatz- und Führungsgrundsätze behandelt, und die Teilnehmer hatten die Möglichkeit, an praxisnahen Übungen teilzunehmen. Diese umfassten Brand-, technische und Schadstoffeinsätze, bei denen sie die Rolle des Truppführers übernehmen konnten. Ein weiterer wichtiger Aspekt war die Vermittlung des Verhaltens im Dienst sowie die Organisation und Struktur der Freiwilligen Feuerwehr in Niederösterreich.

Erfolgreicher Abschluss und Auszeichnungen

Alle Teilnehmer hatten am Sonntagnachmittag die mündliche Prüfung erfolgreich bestanden. Modulleiter Markus Podhorsky und Bezirksfeuerwehrkommandant Christian Giwiser waren stolz darauf, die Urkunden an die erfolgreichen Absolventen zu überreichen. Ein herzlicher Dank ging an das Ausbildungspersonal, das den Teilnehmern das Wissen verständlich vermittelt hatte. Auch die Feuerwehren aus Gumpoldskirchen, Guntramsdorf, Vösendorf und Wiener Neudorf wurden für die Bereitstellung von Einsatzfahrzeugen gewürdigt. Nicht zuletzt gebührt den Modulteilnehmern ein großes Lob für ihre pünktliche und engagierte Teilnahme.

Grundlagen der Feuerwehrausbildung

Die Ausbildung in der Feuerwehr beginnt mit dem „Feuerwehr Basiswissen“, das als Grundstock für alle weiteren Schulungen dient. Ziel ist es, den Feuerwehrleuten den sicheren Umgang mit den Geräten ihrer eigenen Feuerwehr näherzubringen. In Block A werden grundlegende Themen behandelt, wie die Organisation der Feuerwehr, das Verhalten in Notfällen, die verschiedenen Fahrzeuge sowie die Geräte und Ausrüstung. Block B hingegen widmet sich feuerwehrübergreifenden praktischen Themenbereichen und legt den Fokus auf den sicheren Einsatz der Ausrüstungsgegenstände im Brand- und technischen Einsatz.

Die Grundlage dieser Ausbildung bildet die Ausrüstung eines Hilfeleistungsfahrzeuges 1 (HLF1). Weitere Schulungen an anderen Einsatzfahrzeugen erfolgen im Rahmen des Ausbildungs- und Übungsbetriebs, sodass die Feuerwehrleute bestens auf alle Eventualitäten vorbereitet sind.

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Ein Blick in die Zukunft: Management in der Gefahrenabwehr

Für all jene, die sich noch weiter fortbilden möchten, bietet sich die Möglichkeit eines Bachelor-Studiengangs in „Management in der Gefahrenabwehr“ (B.Sc.). Dieses berufsbegleitende oder duale Studium richtet sich an angehende Führungskräfte im Bereich Feuerwehr, Rettungsdienst oder Bevölkerungsschutz. Die Studieninhalte reichen von Gefährdungsanalysen über Notfall- und Krisenmanagement bis hin zur Planung von Einsätzen. Die Absolventen sind somit bestens gerüstet, um den aktuellen Herausforderungen wie Klimakrise, demografischem Wandel und geopolitischen Risiken zu begegnen.

Mit einem Bachelor of Science in der Tasche stehen den Absolventen nicht nur neue Karrieremöglichkeiten offen, sondern sie können auch auf ein Master-Studium aufbauen, das ihre Qualifikationen weiter vertieft. Die Ausbildung in der Feuerwehr und die anschließenden Studiengänge sind ein wesentlicher Bestandteil, um die Sicherheit in unserer Gesellschaft zu gewährleisten und auf zukünftige Herausforderungen optimal vorbereitet zu sein.