In der Stadt Linz wurde Ende Februar ein ganz besonderes Ereignis gefeiert: Der 22. Brotwettbewerb brachte über 1.100 Brote, Gebäcke, Feingebäcke und Schaustücke aus 71 Betrieben zusammen. Eine fachkundige Jury hatte die anspruchsvolle Aufgabe, die Qualität dieser handwerklichen Erzeugnisse zu bewerten. Doch heuer war nicht nur der Wettbewerb selbst ein Highlight, sondern auch die Neuheit, dass die beliebteste Bäckerei Österreichs in Zusammenarbeit mit dem renommierten Falstaff Magazin gesucht wurde. Ein weiterer spannender Aspekt war die erstmalige Vergabe eines Innovations-Preises für das Bäckerhandwerk.

Die Mödlinger Bäckerei Kolm war mit ihren köstlichen Kreationen beim Wettbewerb vertreten und beeindruckte die Jury mit herausragenden Leistungen: Sie erhielt insgesamt 9 Goldmedaillen, 8 Silbermedaillen und 2 Bronzemedaillen. Jörg Kolm konnte es kaum fassen und äußerte seinen Stolz über den Innovations-Preis für das Rucola-Parmesan-Brot. Seine Frau Astrid Kolm bedankte sich herzlich bei den treuen Kunden, deren Unterstützung maßgeblich zur Auszeichnung als „beliebteste Bäckerei Österreichs“ beitrug. Ein schöner Ausdruck der Wertschätzung für die Gemeinschaft und die Handwerkskunst.

Herausforderungen und Chancen im Bäckerhandwerk

Doch das Bäckerhandwerk steht nicht nur im Zeichen des Erfolgs, sondern hat auch mit Herausforderungen zu kämpfen. Der „Bäckerei-Monitor Deutschland 2025“, veröffentlicht von der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) und der Hans-Böckler-Stiftung, zeigt auf, dass die Branche unter Druck steht. Trotz des Wachstums in der Brotindustrie und der Tarifverträge, die fairen Lohn versprechen, sind Fachkräftemangel, hohe Arbeitsbelastung und ein Strukturwandel spürbare Probleme.

Der Monitor belegt einen positiven Trend bei den Ausbildungszahlen im Bäckerhandwerk. So gab es einen Anstieg von 11,4% bei den Bäckerinnen-Azubis und von 22,5% bei den Fachverkäuferinnen in Ausbildung. Dies könnte die Weichen für eine rosige Zukunft stellen. NGG-Vorsitzender Guido Zeitler hebt hervor, wie wichtig regionale Produkte und handwerkliche Qualität sind. Gleichzeitig wird der Wunsch nach menschenfreundlichen Arbeitszeitmodellen laut, da 58% der Befragten sich eine Verkürzung der Arbeitszeit wünschen.

Ein Blick in die Zukunft

Insgesamt zeigt der Bäckerei-Monitor 2025, dass rund 282.000 Beschäftigte in der Branche tätig sind, wobei die Zahl der Betriebe im Bäckerhandwerk in den letzten zehn Jahren um 30% gesunken ist. Dies lässt aufhorchen und fordert die Branche heraus, sich neu zu erfinden und gleichzeitig die Qualität der Produkte hochzuhalten. Der Fokus auf Weiterbildung und faire Arbeitsbedingungen wird essenziell sein, um die Attraktivität der Branche zu sichern und den Herausforderungen zu begegnen.

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Abschließend lässt sich sagen, dass die Bäckerei Kolm mit ihren Auszeichnungen ein strahlendes Beispiel für die Kunst des Backens in Österreich ist. Gleichzeitig sind die aktuellen Entwicklungen und Herausforderungen im Bäckerhandwerk nicht zu ignorieren. Innovative Ansätze und ein starker Zusammenhalt innerhalb der Branche könnten der Schlüssel zu einer erfolgreichen Zukunft sein.

Für Interessierte ist die vollständige Publikation des „Bäckerei-Monitors Deutschland 2025“ als kostenfreies PDF verfügbar unter diesem Link.