Sicherheit im Jagdbezirk: Übungsschießen als Verantwortung und Gemeinschaftserlebnis
In den letzten Wochen hat im schönen Jagdbezirk Mistelbach ein ganz besonderes Event stattgefunden. Jägerinnen und Jäger aus der Region wurden vom Hegering Kreuzstetten, unter der Leitung von Michael Zach, zum Übungsschießen beim Schützenverein Mistelbach eingeladen. Einladungen, die nicht nur auf das Schießen abzielten, sondern auch darauf, den sicheren Umgang mit Jagdwaffen zu verbessern und die Kontrolle über die eigenen Geräte zu festigen. Und das Ganze hat erstaunlich viele Teilnehmer angelockt!
Bezirksjägermeister Andreas Berger und sein Stellvertreter Johann Nemetschek, dazu noch Mitglieder des NÖ Jagdverbandes und Hegeringleiter, waren ebenfalls vor Ort. Berger betont die Vorbildwirkung dieser Veranstaltungen und hofft, dass alle Jäger im Bezirk regelmäßig am Übungsschießen teilnehmen. Das ist ein wichtiger Punkt – schließlich wird der NÖ Jagdverband 2026 den Fokus auf „Sicherheit im Jagdbetrieb“ legen. Sicherheit, die sich nicht nur in der Theorie abhandeln lässt, sondern durch regelmäßiges Üben und den sicheren Umgang mit Waffen in die Praxis umgesetzt werden muss.
Der Rahmen der Veranstaltungen
Die Unterstützung erhalten die Jäger nicht von irgendwelchen Laien, sondern von erfahrenen Instruktoren und Schützenräten des Schützenvereins Mistelbach. Diese Profis wissen genau, worauf es ankommt – und das ist nicht nur das Zielen und Schießen, sondern auch das Bewusstsein für die Gefahren, die ein Schuss mit sich bringt. Schließlich können Abpraller, Durchschüsse und Splitter in alle möglichen Richtungen fliegen. Das sollte jede und jeder Jägerin und Jäger wissen! Die modernen Langwaffengeschosse haben eine Mündungsgeschwindigkeit von über 800 m/s, da bleibt nicht viel Zeit zu reagieren.
Ein Splitter kann, bei einem Treffer an der falschen Stelle, tödliche Folgen haben. Unkenntnis über diese Dynamiken kann zu einer trügerischen Illusion von Kontrolle führen. Wenn man sich nicht bewusst ist, was hinter dem Ziel liegt, kann das fatale Konsequenzen haben. Man kann nie genug betonen: Ein vermeintlicher Kugelfang ist nicht genug, um die eigene Sicherheit und die Sicherheit anderer zu garantieren.
Ein Aufruf zur Verantwortung
In Anbetracht all dieser Aspekte wird klar, dass das Übungsschießen weit mehr ist als nur eine Gelegenheit, die Treffsicherheit zu verbessern. Es ist ein Aufruf zur Verantwortung! Denn nur wer regelmäßig übt und sich mit den Gefahren des Schießens auseinandersetzt, kann sicherstellen, dass sowohl er selbst als auch andere sicher sind. Das Übungsschießen bietet nicht nur die Möglichkeit, die eigenen Fähigkeiten zu testen, sondern fördert auch den Austausch und die Gemeinschaft unter den Jägerinnen und Jägern.
So bleibt zu hoffen, dass diese wertvollen Veranstaltungen auch in Zukunft regelmäßig durchgeführt werden. Es geht um mehr als nur um das Schießen – es geht um Sicherheit, Gemeinschaft und das Bewusstsein für die Verantwortung, die jede und jeder von uns trägt, wenn es um den Umgang mit Waffen geht. Und das ist eine Verantwortung, die wir alle ernst nehmen sollten.
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