Es ist ein ganz normaler Tag in Mistelbach, aber im Schlosspark der Landwirtschaftlichen Fachschule (LFS) geht es ganz und gar nicht normal zu. Schafe grasen friedlich auf der Wiese und zaubern ein Lächeln in die Gesichter der Schülerinnen und Schüler, die sich für den Schwerpunkt Öko.Wirtschaft.Design entschieden haben. Hier lernen sie nicht nur, wie man nachhaltig wirtschaftet, sondern auch, wie man Alternativen auf den Bauernhöfen gestalten kann. Ein echter Lernort, der nicht nur die Köpfe, sondern auch die Herzen öffnet!

Besonders spannend wird es, als Sarah Pahl, eine Absolventin der LFS Mistelbach, mit ihren Therapieschafen vorbeischaut. Mit einem strahlenden Lächeln bringt sie die Tiere mit, die nicht nur flauschig sind, sondern auch eine besondere Aufgabe erfüllen. Sarah hat 2020 die Ausbildung zur tiergestützten Intervention abgeschlossen und möchte Kindern und Jugendlichen die Natur und Landwirtschaft spielerisch näherbringen. „Die Schafe sind nicht nur süß, sie bringen auch viel Freude und Entspannung“, sagt sie begeistert. Das Schul-Team ist dankbar für ihren Besuch und das großartige Engagement, das sie in die Veranstaltung einbringt.

Schafe als Therapie-Tiere

Die Veranstaltung zielt darauf ab, den Unterricht auf eine andere Art zu gestalten. Schafe, die als therapeutische Tiere eingesetzt werden, fördern den Kontakt zwischen Mensch und Tier. Diese Verbindung ist nicht nur für die Schüler der LFS Mistelbach wichtig, sondern trägt auch zur Stressreduktion und zur Förderung des Wohlbefindens bei. Man kann sich das kaum vorstellen, wie beruhigend es sein kann, die Schafe zu streicheln oder einfach nur in ihrer Nähe zu sein. Das sanfte Blöken, das weiche Fell – es hat etwas Beruhigendes, das die Nerven beruhigt und den Alltag vergessen lässt.

Ein Blick auf die tiergestützte Pädagogik zeigt, wie wertvoll Tiere im Lernprozess sind. Immer mehr Schulen integrieren Tiere in den Unterricht, um das Lernen zu bereichern. Und Schafe sind da keine Ausnahme! Empirische Studien belegen, dass tiergestützte Interventionen Lernprozesse unterstützen können. Das Streicheln eines Schafes oder das Füttern kann Glückshormone ausschütten und sogar den Blutdruck positiv beeinflussen. Wer hätte gedacht, dass diese sanften Geschöpfe solch eine heilende Wirkung haben können?

Die Kraft der Tiere

Die positive Wirkung von Tieren auf das physische und psychische Wohlbefinden ist nicht zu unterschätzen. Tiere können depressive Stimmungen aufhellen und Lebensfreude zurückbringen. Besonders für Kinder und Jugendliche kann der Kontakt zu Tieren von großer Bedeutung sein. Sie helfen beim Aufbau von Selbstwertgefühl und sozialer Kompetenz. Das zeigt sich gerade bei der LFS Mistelbach, wo der Umgang mit den Schafen nicht nur eine Lehrstunde in Ökologie bietet, sondern auch eine wertvolle Erfahrung im Umgang mit Lebewesen.

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Und während die Schülerinnen und Schüler mit den Schafen interagieren, entsteht eine Atmosphäre der Harmonie. Gespräche über Landwirtschaft, Umwelt und die Bedeutung von Tieren in unserem Leben kommen ganz von selbst. Es ist ein lebendiges Beispiel dafür, wie wichtig der Kontakt zur Natur ist, besonders in einer Zeit, in der vieles digital und distanziert ist. Die Schafe sind mehr als nur Tiere; sie sind Brückenbauer zwischen Mensch und Natur.

So wird der Schlosspark der Landwirtschaftlichen Fachschule Mistelbach zu einem Ort des Lernens, des Lachens und des Staunens. Und damit beweist die Schule, dass Bildung nicht nur in Büchern steht, sondern auch im Herzen der Natur und der Tiere, die uns umgeben.

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