Im NÖ Pflege- und Betreuungszentrum Mistelbach dreht sich alles um Lebensfreude und menschliche Nähe. Hier wird Alltagsbegleitung großgeschrieben! Es ist nicht nur eine Frage der körperlichen Pflege, sondern vor allem des seelischen Wohlbefindens. Das engagierte Team sorgt Tag für Tag dafür, dass die Bewohnerinnen nicht nur gut versorgt sind, sondern auch aktiv am Leben teilnehmen können. Ob beim gemeinsamen Singen, Lachen oder in gemütlichen Gesprächsrunden – soziale Kontakte werden hier ganz groß geschrieben.
Die Bedeutung von sozialen Beziehungen wird auch durch aktuelle Forschungsergebnisse untermauert. Eine Studie des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) zeigt, dass Menschen mit Demenz, die in ihrem gewohnten Umfeld leben und sozial eingebunden sind, deutlich bessere Krankheitsverläufe zeigen. Das ist ein starkes Argument für die wertvolle Arbeit im Mistelbacher Pflegezentrum. Die Bundesfamilienministerin Lisa Paus hebt hervor, wie wichtig es ist, die psychosozialen Aspekte in der Betreuung zu berücksichtigen. Das Team in Mistelbach geht mit Herz und Engagement auf die Bedürfnisse der Seniorinnen und Senioren ein, was sich in einem respektvollen Umgang und intensiver Betreuung widerspiegelt.
Vielfältige Aktivitäten für alle Sinne
Das Beschäftigungsangebot ist bunt und abwechslungsreich. Von Geschicklichkeitsspielen über Bewegungsrunden bis hin zu Gedächtnistraining – hier ist für jeden etwas dabei. Beliebte Aktivitäten wie Vorlese- und Singrunden, musikalische Wunschkonzerte und sogar Rollstuhlausflüge bringen Freude und Abwechslung in den Alltag. Besonders für Bewohnerinnen mit Demenz gibt es spezielle Angebote, die auf die Sinne ansprechen. Ob Hören, Riechen oder Sehen – die Sinnesanregungen wecken positive Emotionen und Erinnerungen. Erinnerungsrunden mit alten Fotos und Musik sind nicht nur eine Reise in die Vergangenheit, sondern auch eine Brücke zu den Gefühlen.
Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen spielen eine unverzichtbare Rolle in diesem lebendigen Alltag. Gabriele Reiser-Fichtinger, eine der Verantwortlichen, hebt deren Engagement hervor. Sie bringen nicht nur ihre Zeit mit, sondern auch ihr Herz und ihre Lebensfreude. Diese Herzlichkeit ist es, die den Bewohnerinnen ein Lächeln ins Gesicht zaubert und sie spüren lässt, dass sie nicht allein sind.
Soziale Kontakte und die Lebensqualität
Die Forschung bestätigt, was viele schon lange wissen: Soziale Kontakte sind entscheidend für die Lebensqualität. Menschen mit Demenz profitieren enorm von regelmäßigen sozialen Interaktionen und gemeinsamen Aktivitäten. In der Studie wird auch betont, wie wichtig die eigene Lebenswelt für Betroffene ist. Das Pflegezentrum in Mistelbach hat diesen Aspekt fest im Blick. Hier wird nicht nur gepflegt, sondern auch gelebt! Die Herausforderungen wie der Mangel an geschultem Personal oder Transportmöglichkeiten sind zwar nicht zu leugnen, doch das Team meistert diese mit einem unerschütterlichen Optimismus.
Die Nationale Demenzstrategie der Bundesregierung hat bereits Maßnahmen ergriffen, um die Integration von Betroffenen in die Gesellschaft zu verbessern. Auch in Mistelbach wird an diesen Zielen mit vollem Einsatz gearbeitet. Die Idee, Modellprojekte zur Stärkung positiver sozialer Kontakte zu initiieren, wird hier aktiv verfolgt. Man merkt, dass in dieser Einrichtung nicht nur ein Job gemacht wird, sondern dass es darum geht, ein Stück Lebensqualität zurückzugeben.