Beim Mistelbacher Ferienspiel am 13. Juli 2026 war die Paasdorfer Kulturlandschaft der Spielplatz für zahlreiche Familien, die sich auf eine Entdeckungsreise zwischen Kultur und Natur begaben. Organisiert vom BHW Paasdorf und der Umweltgemeinderätin Martina Pürkl, wartete ein spannender Bildungsspaziergang auf die Teilnehmenden. Die BHW-Leiterin Margit Weinmeyer und ihr engagiertes Team führten durch die Veranstaltung, die einfach nur Spaß machte und gleichzeitig lehrreich war.

Die Familien konnten an mehreren Stationen entlang des Weges staunen, mitmachen und die Umgebung mit allen Sinnen erfassen. Ein Highlight war das Windwürfelhaus, ein Kunstwerk von Eva Afuhs. Hier stellte man sich vor, wie der Metallwürfel in der Brise schwebte – ein bisschen wie ein Traum, nicht wahr? Auch das Klangatoll von Andrea Sodomka und Martin Breindl war ein echter Ohrenschmaus. Die solarbetriebene Klanginstallation lud die Teilnehmenden dazu ein, die Geräusche der Umgebung zu erkennen und damit zu spielen. Es war eine Art musikalische Entdeckungsreise, die von Wildblumen und lebhaften Tieren umgeben war.

Ein kunstvoller Spaziergang

Die Kulturlandschaft Paasdorf ist ein wahres Kleinod, etwa 20 Gehminuten in südöstlicher Richtung von Mistelbach entfernt. Umgeben von landwirtschaftlich genutzten Wiesen, bietet sie eine perfekte Kulisse für Kunstwerke, die zum Nachdenken anregen. Eines davon ist das Ornamentfragment von Maria Hahnenkamp und Willi Frötscher. Die trapezförmige Betonfläche mit ihrem ausgesparten Ornament, inspiriert aus einem 19. Jahrhundert Vorlagenbuch, ist ein wunderbares Beispiel dafür, wie die Natur in die menschliche Schöpfung eindringt und diese verändert. Die Pflanzen wachsen in die freigelassenen Stellen – eine Art zarte Umarmung der Natur.

Ein weiterer beeindruckender Punkt war das Mahnmal für die verlorengegangene Artenvielfalt von Ingeborg Strobl. Der zwei Meter hohe Kubus aus Donaukalkstein, der die Rückgänge von Rinderarten in Niederösterreich dokumentiert, ließ einen nachdenklich werden. Von 17 Rinderarten im Jahr 1880 auf nur 3 im Jahr 1997 – das ist schon ein bisschen schockierend. Man fragt sich, wie viel wir noch verlieren können, bevor es zu spät ist.

Nostalgische Rückfahrt

Die Rückfahrt war ein ganz besonderes Erlebnis für die Kinder. Ein historisches Feuerwehrfahrzeug holte die Familien ab und sorgte für strahlende Gesichter. Die nostalgische Fahrt durch die Landschaft war der krönende Abschluss eines erlebnisreichen Tages. Ein bisschen wie im Märchen, wo alles möglich ist! Martina Pürkl, die umweltbewusste und stets freundliche Gemeinderätin, zeigte sich begeistert von der gelungenen Verbindung zwischen Natur und Kultur. Ihre Freude war ansteckend und schaffte eine wunderbare Atmosphäre.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Margit Weinmeyer und das BHW-Team waren ebenfalls überwältigt von der hohen Teilnehmerzahl. Das Interesse an der Kulturlandschaft und den Kunstwerken war erfrischend und ließ hoffen, dass viele Familien auch in Zukunft die Schönheit und Vielfalt dieser Region entdecken möchten. „Kultur trifft Natur“ – so lautet das Motto dieser Veranstaltungen und es ist mehr als nur ein Spruch, es spiegelt eine lebendige Verbindung wider, die weit über einen einfachen Spaziergang hinausgeht.

Ein modernes Nachrichtenportal wie unseres, muss für alle Menschen zugänglich sein. Unser Website System wurde daher konsequent nach den Vorgaben der WCAG 2.1 und BITV 2.0 entwickelt – mit sauberer Struktur, ARIA-Attributen und ohne technische Hürden für assistive Technologien. Die barrierefreie Umsetzung verantwortete Daniel Wom / VeloCore.