Heute ist der 2.06.2026 und in Mistelbach brennt die Vorfreude auf etwas ganz Neues. Ein neues Agrarisches Ausbildungszentrum (ABZ) in Waizenkirchen, das bis Herbst 2026 seine Pforten öffnet, wird nicht nur die Ausbildungslandschaft in der Region prägen, sondern auch einen ganz neuen Wind in die Landwirtschaft bringen. Mit einem stattlichen Investitionsvolumen von rund 41,3 Millionen Euro wird hier eine moderne, zukunftsfähige Bildungseinrichtung errichtet, die die Fachschulen aus Mistelbach, Bergheim und Waizenkirchen bündelt. Man könnte sagen, das ist wie ein großes Fest für die Landwirtschaftsausbildung – ein Fest, das mit viel Engagement und Herzblut vorbereitet wird.
Die Direktorin der Fachschule Mistelbach, Martina Fichtenbauer, hebt die 140-jährige Tradition ihrer Schule hervor, die nun in einem modernen Umfeld weiterleben kann. Ein Ort, der nicht nur die Infrastruktur verbessert, sondern auch den Internatsschülern mehr Freiräume und Freizeitmöglichkeiten bietet. Der neue Standort wird Platz für bis zu 400 Schüler bieten, darunter 153 im Internat – und das sogar mit einer barrierefreien Wohneinheit! Das ist wirklich ein Schritt in die richtige Richtung.
Moderne Ausbildung für die Zukunft
Die Schwerpunkte der Ausbildung sind klar gesetzt: „Ökowirtschaft“ und „Design“ stehen im Vordergrund – Themen, die für die wirtschaftliche Unabhängigkeit von Frauen im ländlichen Raum von großer Bedeutung sind. Am neuen Standort wird das Ausbildungsangebot vielfältig sein: Feld- und Gemüsebau, Land- und Forstwirtschaft, und sogar ländliches Betriebs- und Haushaltsmanagement. Ein echter Rundumschlag, der keine Wünsche offenlässt. Wenn das mal nicht nach einer soliden Basis für die heimische Landwirtschaft klingt!
Direktor Walter Raab spricht von den Herausforderungen, die mit der Zusammenlegung der Schulen einhergehen. Aber er hat auch ein offenes Ohr für die Anliegen aller Beteiligten – Respekt und Zusammenarbeit stehen an erster Stelle. Arbeitsgruppen arbeiten hart daran, die Integration der Schulen voranzutreiben, damit der Start am 14. September reibungslos gelingt. Und wer könnte daran zweifeln, dass ein solch gut geplanter Prozess nicht auf fruchtbaren Boden fällt? Das Interesse an diesem neuen Ausbildungszentrum ist jedenfalls riesig.
Ein Bau, der begeistert
Ein weiterer spannender Aspekt ist die Architektur des neuen Ausbildungszentrums. Mit mehr als 12.000 Quadratmetern Geschossfläche wird das Gebäude in Holz-Beton-Hybridbauweise errichtet – das klingt nicht nur nachhaltig, sondern sieht auch noch gut aus! Die Ausstattung wird modern sein: von Praxisräumen für Landtechnik bis hin zu Lehrküchen und Räumen für Gesundheit und Soziales. Man kann sich schon vorstellen, wie es dort duftet, wenn die Schüler in den Küchen experimentieren oder im Freien die neuesten Techniken ausprobieren.
Aktuell läuft der Innenausbau auf Hochtouren. Ab Mai folgt die Möblierung, und die Außenanlagen werden dann auch bald fertig sein. Was für ein aufregender Prozess! Agrar-Landesrätin Michaela Langer-Weninger sieht in diesem Projekt eine klare Chance für eine gezieltere und modernere Ausbildung – ein Signal für die Zukunft der Landwirtschaft, das nicht überhört werden kann.
Der Schulbetrieb wird im Herbst 2026 starten, und man kann nur hoffen, dass die Vorfreude und das Engagement, die jetzt in die Planung gesteckt werden, sich auch in der Ausbildung widerspiegeln. Die Landwirtschaft braucht frischen Wind, und mit dem neuen Agrar-Bildungszentrum in Waizenkirchen scheint dieser Wind nicht nur zu wehen, sondern ganz kräftig zu blasen. Auf geht’s, Österreich!