Die Internationalen Barocktage im Stift Melk waren ein wahres Fest für die Sinne! Vom 21. bis 25. Mai 2026 erlebten die Besucher eine Reihe von Veranstaltungen, die vom künstlerischen Leiter Michael Schade mit viel Leidenschaft und Hingabe organisiert wurden. Mit dem Motto „Erwarten“ wurde das Warten auf diese besonderen Tage zu einem Teil des Erlebnisses selbst – denn erwarten kann ja auch etwas Erfreuliches sein. Denken wir mal an einen Adventskalender oder die Vorfreude auf einen Urlaub. Das Warten wird nur erträglich, wenn man etwas Schönes am Ende hat, und das war bei den Barocktagen definitiv der Fall!
Die Veranstaltung umfasste insgesamt 17 Programmpunkte, die in den fünf Tagen stattfanden. Nächtliche Konzerte in der beeindruckenden Stiftskirche und im malerischen Gartenpavillon sorgten dafür, dass die Besucher in eine andere Zeit versetzt wurden. Künstler wie Giulia Semenzato, Mara Gaudenzi, Patricia Nolz, Martin Haselböck, Serge Falck und Giovanni Antonini trugen zur festlichen Stimmung bei, und ehrlich gesagt, es war einfach nur genial!
Ein Klangteppich aus Geschichte und Emotionen
Die positive Bilanz von Michael Schade spricht für sich. Er hat nicht nur die künstlerische Leitung übernommen, sondern auch das Herzblut in jede einzelne Veranstaltung gesteckt. Stefan Gottfried, ein weiterer Akteur der Barocktage, betonte die Bedeutung der Offenheit für historische Aufführungspraxis – eine Einstellung, die sich wie ein roter Faden durch das gesamte Programm zog. Die Künstler waren nicht nur Darsteller, sondern lebendige Vermittler einer längst vergangenen Epoche. Man konnte fast die Leidenschaft in der Luft spüren, während die Klänge der Barockmusik durch den Gartenpavillon wehten.
Wenn wir an das Warten auf die Internationalen Barocktage denken, wird schnell klar, dass es sich um mehr handelt als um bloße Vorfreude. Es war eine Zeit des Innehaltens, des Zusammenkommens und des Teilens von Erlebnissen. Irgendwie erinnerte es an die Zeit des Wartens auf Pfingsten – eine Mischung aus Spannung und Vorfreude. Das Programm war vielversprechend, und die Besucher kamen nicht nur, um zuzuhören, sondern um Teil eines besonderen Moments zu werden.
In einer Welt, die oft hektisch und unübersichtlich erscheint, zeigen uns solche Veranstaltungen, wie wichtig es ist, innezuhalten und das Schöne der Musik zu genießen. Die Internationalen Barocktage haben nicht nur Kultur und Kunst gefeiert, sondern auch die Gemeinschaft gestärkt. Ein Hoch auf die Barocktage im Stift Melk – wir freuen uns schon auf die nächste Ausgabe!