Am vergangenen Wochenende, genauer gesagt am 11. Mai 2026, wurde in St. Veit an der Gölsen gefeiert, als das Blasorchester der Marktgemeinde sein 50-jähriges Bestehen mit einem fröhlichen Frühjahrskonzert im Festsaal der Dr. Theodor Körner Schule beging. Die Atmosphäre war einfach herrlich – man konnte die Vorfreude in der Luft förmlich riechen, während sich die Besucher in den Sitzreihen versammelten. Und wer hätte gedacht, dass die Bläserklasse der Musikschule und das Jugend-Blasorchester so viel Schwung in die Bude bringen würden? Ein echtes Fest für die Ohren!
Der Abend war geprägt von Erinnerungen und einer gehörigen Portion Musikgeschichte. Kapellmeister Markus Lampl führte charmant durch das Programm, während die erste Konzerthälfte von der Bläserklasse unter der Leitung von Regina Spanny gestaltet wurde. Die jungen Talente präsentierten mit viel Elan gleich drei Stücke – darunter bekannte Melodien aus „Das weiße Rössl“ und „Phantom of the Opera“. Und dann, oh Wunder, gab es sogar ein selbst komponiertes Stück von Josef Lampl, das den Jubel des Publikums in schallendem Applaus gipfeln ließ!
Ein Blick zurück und nach vorn
Die Feierlichkeiten wurden durch Ehrungen des NÖ Blasmusikverbandes und der Gemeinde aufgelockert, bei denen neue und langjährige Mitglieder ausgezeichnet wurden. Das war ein schöner Moment der Wertschätzung und ein Zeichen für die Verbundenheit innerhalb des Orchesters. Ein besonderes Highlight war das Stück „Grand Filou“, das mit einer aufwendig einstudierten Showeinlage zu einem echten Erlebnis wurde. In der Pause flammte die Begeisterung bei Wolfgang Lampl, Kornelia Stegner, Doris Lampl und Sylvia Steiner auf – man konnte das Funkeln in ihren Augen sehen, als sie über die Auftritte diskutierten.
Nach der Pause war das Jugend-Blasorchester an der Reihe. Und was soll ich sagen? Die jungen Musiker haben das Publikum mit ihrem Auftritt förmlich umgehauen! Der große Applaus, der ihnen zuteilwurde, sprach Bände über die Begeisterung, die sie entfachten. In der zweiten Hälfte des Konzerts wurden dann bekannte Melodien aus Film und Fernsehen sowie Titel der „Neuen Deutschen Welle“ aufgelegt. Da konnte man sich nicht mehr zurückhalten – selbst die unmusikalischsten Zuschauer haben mitgeklatscht und mitgesungen.
Ein musikalisches Feuerwerk
Das Konzert endete mit einem fulminanten Finale: „Nessaja“ aus dem Musical „Tabaluga“ und „The Greatest Showman“ sorgten für das perfekte Schlusslicht und ließen alle Herzen höher schlagen. Es war wirklich ein Abend voller Emotionen, Erinnerungen und vor allem Musik, die verbindet. Wenn man über Blasmusik spricht, dann denkt man oft an Tradition, aber hier wurde lebendig, wie sehr diese Kunstform auch die Jugend anspricht und begeistert.
Wer mehr über die Blasmusik in der Region erfahren möchte, kann sich gerne auf noen.at/blasmusik umschauen. Dort gibt es viele weitere Informationen und spannende Einblicke in die Welt der Blasmusik.
So feierten die Menschen in Lilienfeld nicht nur 50 Jahre Blasmusik, sondern auch die Gemeinschaft, die durch die Musik entstanden ist. Ein wunderbarer Abend, der in Erinnerung bleiben wird!