Inmitten der malerischen Kulisse des Kremstals, wo steile Lösswände, historische Kellergassen und terrassierte Weingärten das Landschaftsbild prägen, agieren die Winzer nicht nur als Produzenten edler Tropfen, sondern auch als Landschaftspfleger. Seit über 100 Jahren sorgen Familienbetriebe in dieser Region dafür, dass das Zusammenspiel von Weinbau, Tourismus und Artenvielfalt harmonisch gelingt. Es ist eine Kunst, die viel mehr ist als nur das Anpflanzen von Reben.

Winzer Martin Rethaller hat sich dem Thema Biodiversität verschrieben und schafft abwechslungsreiche Lebensräume für Nützlinge. Das ist nicht nur gut für die Natur, sondern auch für die Weine, die dadurch an Charakter gewinnen. Johannes Kitzler, ein weiterer leidenschaftlicher Winzer, geht noch einen Schritt weiter – er hat Nistkästen für den gefährdeten Wiedehopf installiert. So wird der Weinbau zur Heimat für Tiere, die sonst vielleicht keinen Platz finden würden.

Lebendige Landwirtschaft und Naturschutz

In Markt Hartmannsdorf in der Steiermark können Hühnerpaten ihr Huhn besuchen oder einfach via Livestream zuschauen. So wird das Projekt zu einer wunderbaren Verbindung zwischen Mensch und Tier – und als Bonus gibt’s frische Eier! Diese Patenschaften richten sich an alle, die keinen eigenen Hof haben, aber die Freuden der Landwirtschaft dennoch erleben möchten. Das ist eine ganz besondere Art von Regionalität.

Doch nicht nur in Hartmannsdorf wird auf Nachhaltigkeit gesetzt. Schulklassen haben die Möglichkeit, mit Jägern des NÖ Jagdverbandes den Wald zu erkunden und dabei viel über dessen Schutz zu lernen. Das ist nicht nur lehrreich, sondern auch spannend! In Nauders, Tirol, gibt es einen Erlebnisbauernhof, wo Kinder Landwirtschaft und Tierhaltung spielerisch entdecken können. Und im Maltatal, Kärnten, lädt der Eselpark, der seit 31 Jahren besteht, auf einem riesigen Gelände mit Eseln und anderen Tieren zum Staunen ein.

Projekte für die Zukunft

Ein besonders spannendes Projekt hat Blühendes Österreich ins Leben gerufen, eine gemeinnützige Privatstiftung von Billa, die sich mit Birdlife Österreich zusammenschließt, um Biodiversität und Klimaschutz zu fördern. Seit 2014 unterstützen sie österreichweit 240 Projekte, die wertvolle Biotope erhalten. 2023 wird das Projekt „#wein.landschaft“ ins Leben gerufen, um den Weinbau zu stärken und traditionelle Weinbaulandschaften zu verbessern. Hier können kreative Ideen eingereicht werden – vom Bau von Trockensteinmauern bis hin zur Neupflanzung von Obstbäumen.

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Und es wird nicht gespart: Ausgewählte Projekte erhalten bis zu 40.000 Euro Unterstützung. Das ist eine großartige Möglichkeit, um die Region weiter zu entwickeln und gleichzeitig den Naturschutz in den Vordergrund zu rücken. Eine Jury aus verschiedenen Fachleuten wird über die besten Ideen entscheiden – das ist eine echte Chance für innovative Köpfe!

Gemeinsam für die Biodiversität

Ein weiteres beeindruckendes Vorhaben wird von WINZER KREMS eG und Blühendes Österreich vorangetrieben. Auf 150 Hektar wird die Biodiversität gefördert, indem nicht nur Kräuter- und Pflanzenmischungen angepflanzt werden, sondern auch 500 Nistkästen aufgehängt und rund 1.000 Bäume und Sträucher gesetzt werden. Lebensräume für Vogelarten wie das Schwarzkehlchen und andere Tierarten wie Ziesel und Smaragdeidechsen werden geschaffen. Ein echter Rückzugsort für bedrohte Arten!

Mit 41.500 Euro Unterstützung von Blühendes Österreich wird das Projekt „Lebendige Weingärten“ im Rahmen des Fördercalls #wein.landschaft vorangetrieben. Das ist nicht nur eine Geldfrage – es geht um die Qualität der Produkte und um die Zukunft unserer Landschaften. Die Winzerfamilien hier wissen, dass nachhaltige Bewirtschaftung und Artenvielfalt Hand in Hand gehen. Und das schmeckt man auch im Glas!

Die Weingärten rund um Krems sind nicht nur Lebensraum, sondern auch die wirtschaftliche Grundlage für viele Familien. Und mit Projekten wie diesen wird klar, dass Weinbau mehr ist als nur ein Geschäft – es ist eine Verantwortung gegenüber der Natur und der nächsten Generation.