Brückenbau: Ansfelden geht mit zwei neuen Projekten in die Zukunft
Die Kremsbrücke in Ansfelden ist ein heißes Thema. Kürzlich hat der Oberösterreichische Landtag den Neubau beim Hotel Stockinger beschlossen. Und das mit einer Investitionssumme von rund vier Millionen Euro. Die bestehende Spannbetonbrücke an der L1392 Ansfeldener Straße ist schon fast 70 Jahre alt und hat sozusagen das Ende ihrer technischen Lebensdauer erreicht. Ein Neubau ist also mehr als überfällig!
Die neue Brücke wird in Parallellage zur alten errichtet, was die Verkehrsführung in der Region neu gestalten wird. Besonders die Anpassung der Linienführung der Landesstraße wird für die Anrainer von Kremsdorf von Bedeutung sein. Das Augenmerk liegt hier auf der Optimierung der Brückenlänge und der Tatsache, dass die neue Brücke ohne bewegliche Bauteile auskommt – das heißt weniger Wartung und weniger Ärger mit Reparaturen!
Ein Schritt in die Zukunft
Ein weiterer Aspekt, der nicht zu kurz kommen sollte, ist die Sicherheit. Landtagsabgeordnete Helena Kirchmayr betont, wie wichtig dieser Neubau für die Verkehrssicherheit und die langfristige Mobilität in der Region ist. Das ist eine Sache, die uns alle betrifft! Und auch Stadtrat Markus Kullmann hebt die Notwendigkeit fairer Lösungen für die betroffenen Anrainer hervor. Die Gespräche mit diesen laufen bereits – und das in einem konstruktiven Geist.
Aber das ist noch nicht alles! Ein weiteres Projekt, das in der Pipeline ist, betrifft die Kremsbrücke in Nettingsdorf. Hier wird ein gemeinsames Infrastrukturprojekt von der Stadtgemeinde Ansfelden, Oberösterreich und der Papierfabrik SWN angestoßen. Die Summe von fünf Millionen Euro zeigt, dass hier ernsthaft investiert wird. Eine Brückenprüfung aus dem Jahr 2022 hat ergeben, dass der Zustand der bestehenden Brücke einfach nicht mehr tragbar ist. Eine Sanierung wäre wirtschaftlich nicht möglich gewesen, also wird jetzt eine neue Brücke gebaut, und zwar als Bogenkonstruktion mit einer Spannweite von rund 39,4 Metern – das klingt doch vielversprechend!
Modern und sicher
Die Bauarbeiten in Nettingsdorf beginnen am 18. August 2025. Die neue Brücke wird in der Mitte eine Höhe von 7 Metern erreichen und aus Stahlbeton sowie Stahl für Bögen und Hänger bestehen. Mit einer Breite von 12,05 Metern wird sie auch Geh- und Radwege beinhalten. Das ist nicht nur praktisch, sondern fördert auch die Sicherheit der Fußgänger und Radfahrer. Und nicht zu vergessen – die Straßenführung wird ebenfalls angepasst: Die Nettingsdorfer Straße wird auf 200 Meter neu trassiert und verkehrsberuhigt, was bedeutet: 30 km/h, damit alle sicher an ihr Ziel kommen.
Die neue Brücke soll im Mai 2026 für den Verkehr freigegeben werden, und die alte Brücke wird nach der Fertigstellung abgerissen. Das Projekt zielt darauf ab, die Lebensqualität und die wirtschaftliche Entwicklung in der Region voranzutreiben. Es zeigt, wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen Land, Gemeinde und Industrie für die Modernisierung unserer Infrastruktur ist.
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