Vernetzung für die Gesundheit: Ein Tag voller Inspiration im Landesklinikum Horn
Am 26. Juni 2026 war es wieder soweit: Der Partnertag der Selbsthilfegruppen fand im Landesklinikum Horn statt. Die Veranstaltung, die Mitte Juni ins Leben gerufen wurde, brachte Vertreter aus verschiedenen Selbsthilfegruppen zusammen. Hier wurde nicht nur geredet, sondern auch aktiv diskutiert und sich ausgetauscht. Ganz im Sinne von Vernetzung und Zusammenarbeit! Es war ein buntes Treiben, als die Teilnehmer – darunter die Frauenselbsthilfe nach Krebs, die Parkinson-Selbsthilfegruppe und der Österreichische Herzverband – ihre Erfahrungen teilten und neue Kontakte knüpften.
Besonders hervorzuheben war der Besuch von Ronald Söllner, dem Vorstandsvorsitzenden des Dachverbands NÖ Selbsthilfe. Seine Anwesenheit verlieh dem Treffen eine besondere Note. Aber auch andere wichtige Persönlichkeiten aus dem Klinikum waren vor Ort: Franz Huber, der kaufmännische Direktor, und Elisabeth Klang, die Pflegedirektorin, waren mit von der Partie. Was für ein Aufgebot! Man spürte förmlich die Energie, die im Raum war – ein Austausch auf Augenhöhe, der die Bedeutung der Selbsthilfegruppen unterstrich.
Wichtige Themen und persönlicher Austausch
Der Partnertag war nicht nur eine Gelegenheit, alte Kontakte zu pflegen, sondern auch, um über aktuelle Herausforderungen und Entwicklungen im Bereich Selbsthilfe zu diskutieren. Themen wie die Sichtbarkeit der Angebote oder die gezielte Ansprache von Betroffenen standen auf der Agenda. Hierbei spielte der Verein Seelische Gesundheit eine zentrale Rolle als langjähriger Partner des Landesklinikums Horn. Der Dialog zwischen Selbsthilfegruppen und medizinischen Einrichtungen ist entscheidend, um die Anliegen der Patienten frühzeitig zu erfassen und gemeinsam Projekte zu entwickeln.
Was mir besonders auffiel, war die Atmosphäre der Offenheit – keine Scheu, keine Berührungsängste. Die Teilnehmenden waren bereit, ihre Geschichten zu teilen, und das tat gut! So wurde deutlich, dass Selbsthilfegruppen nicht nur eine Ergänzung zur professionellen Gesundheitsversorgung sind, sondern auch als wichtige Informations- und Beratungsstellen fungieren. Sie bringen Erfahrungswissen ein, das oft im Gesundheitssystem nicht zu finden ist.
Selbsthilfe als Schlüssel zur Gesundheit
Wusstet ihr, dass es in Österreich etwa 1.700 Selbsthilfegruppen gibt? Wahnsinn, oder? Diese Gruppen bieten nicht nur Fachwissen über spezifische Erkrankungen, sondern auch eine Plattform für den Erfahrungsaustausch. Das ist Gold wert für Menschen, die mit chronischen Krankheiten leben oder gesundheitliche Beeinträchtigungen erleben. Ein neuer Bericht der Österreichischen Kompetenz- und Servicestelle für Selbsthilfe (ÖKUSS) hat vor kurzem die Leistungen dieser Gruppen detailliert unter die Lupe genommen. Da wird klar, wie wichtig diese Netzwerke für die Laienversorgung im Gesundheitssystem sind. Sie tragen aktiv zu den „Gesundheitszielen Österreich“ bei und helfen dabei, die Gesundheitskompetenz der Bevölkerung zu stärken.
Der Partnertag im Landesklinikum Horn hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig der Austausch und die Zusammenarbeit zwischen Selbsthilfegruppen und medizinischen Einrichtungen sind. Es war ein Tag voller Inspiration und Hoffnung, ein Tag, der den Grundstein für zukünftige Projekte und enge Kooperationen gelegt hat. Man konnte spüren: Hier wird nicht nur geredet, hier wird auch gehandelt!
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