Kräuterzauber am Kloster Pernegg: Entdeckungsreise durch die Welt der Wildpflanzen
Heute, am 12. Juli 2026, versammelten sich Naturbegeisterte in Horn zu einer ganz besonderen Sommerkräuterwanderung, die rund um das beeindruckende Kloster Pernegg stattfand. Organisiert von der Gesunden Gemeinde, war das Event nicht nur ein tolles Erlebnis für alle Sinne, sondern auch eine wunderbare Gelegenheit, mehr über die heimischen Wildpflanzen zu lernen. Kräuterpädagogin Eunike Grahofer führte die Teilnehmer über Wiesen und durch Wälder, wo sie mit viel Leidenschaft und Expertise die Geheimnisse der Natur offenbarte.
Die Teilnehmer schnupperten an duftenden Blättern, betrachteten die bunten Blüten und füllten ihre Körbe mit verschiedenen Kräutern. Besonders im Fokus standen Pflanzen wie der Spitzwegerich und die Schafgarbe, die Grahofer als wertvolle Schätze der Natur vorstellte. Es war einfach faszinierend zu sehen, wie viel Wissen und alte Traditionen Eunike Grahofer über die Jahre bewahrt und vermittelt hat. Bei einem kleinen Teilnehmerkreis war es möglich, individuelle Fragen zu stellen und die Pflanzen genau zu bestimmen – fast wie ein kleines privates Seminar in der Natur!
Ein Blick in die Welt der Wildkräuter
Kräuter sind nicht nur hübsch anzusehen, sie haben auch ihre Eigenheiten. Im Jahresverlauf verändern sie ihr Aussehen, ihren Geschmack und ihre Struktur. Junge Triebe mit zarten Blättern sind ideal für die Küche – sie sind mild und voller Saft. So schmecken sie in Salaten einfach unvergleichlich! Wenn die Pflanzen blühen, wird das Aroma kräftiger, doch die Blätter können auch mehr Struktur bekommen und weniger mild sein. Wenn man also etwas sammeln möchte, ist es wichtig, die Entwicklungsphase der Pflanzen zu berücksichtigen.
Ein Beispiel: Giersch, Bärlauch und Löwenzahn – jüngere Exemplare sind oft die leckersten. Aber wie erkennt man die verschiedenen Entwicklungsphasen? Junge Pflanzen zeigen sich mit weichem Gewebe und frischer Blattfarbe, während blühende Pflanzen eine Streckung nach oben und kräftigeres Gewebe aufweisen. Ältere Pflanzen hingegen haben festere Blätter und oft einen bittereren Geschmack. Die Kunst des Sammelns verlangt also ein gewisses Verständnis für die Natur und ihren Zyklus.
Ein köstliches Ende
Die Wanderung endete mit einer praktischen Einheit, bei der die Teilnehmer ihre eigenen Oxymele mischten. Mit Honig, Essig und frischen Wildkräutern entstanden kleine Kunstwerke, die nicht nur lecker waren, sondern auch gesund. Vizebürgermeisterin Cornelia Weiß ließ sich diese Gelegenheit nicht entgehen und war ebenfalls begeistert von der vielseitigen Verwendung der Kräuter. Mit gefüllten Flaschen und einem Rucksack voller neues Wissens über die heimischen Wildkräuter machten sich die Teilnehmer schließlich auf den Heimweg – jeder mit einem Stück Natur in der Tasche.
Unsere neue VeloCore-Plattform vereint mehrere zentrale Stärken: hervorragende Ladezeiten, hohe Datenschutzstandards und eine wartbare, redaktionell skalierbare Architektur. Die Umsetzung durch Daniel Wom schafft damit eine zukunftssichere und qualitativ hochwertige Basis für unser Magazin.
