Heute ist der 24.07.2026 und wir schauen auf die bewegende Geschichte von Isabell Horn. Die 42-jährige Schauspielerin, die vielen aus der RTL-Soap „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ bekannt ist, hat in einem offenen und ehrlichen Podcast-Gespräch über ihre Erfahrungen mit Wochenbettdepressionen gesprochen. Nach der Geburt ihrer Tochter Ella, die mittlerweile neun Jahre alt ist, kämpfte sie mit der Herausforderung, eine Bindung zu ihrem Baby aufzubauen. Trotz der Vorfreude auf ihr „Wunschkind“ war die Realität für Isabell alles andere als leicht.

In der Podcast-Folge von „Recall“ erzählt sie, dass die Hebamme sie auf die Wochenbettdepression aufmerksam machte. „Ich fühlte mich hilflos und unfähig“, beschreibt sie diese Zeit, in der sie das Gefühl hatte, als Mutter nicht zu genügen. Das ist kein Einzelfall; viele Frauen haben ähnliche Gefühle nach der Geburt ihrer Kinder. Isabell hat sich entschieden, ihre Geschichte öffentlich zu machen, um anderen Müttern Mut zuzusprechen und zu zeigen: „Ihr seid nicht allein!“ Es ist erstaunlich, wie viele Betroffene sich bei ihr meldeten und ihre Dankbarkeit für ihre Offenheit ausdrückten.

Der Weg zur Genesung

Nach ihrem Aus bei „GZSZ“ zwischen 2009 und 2014 hatte Isabell bereits Therapie in Anspruch genommen, um mit Selbstzweifeln und Depressionen klarzukommen. Und die Geburt von Ella war emotional äußerst herausfordernd. Doch die Situation verbesserte sich, als sie für die Geburt ihres Sohnes Fritz, der heute acht Jahre alt ist, besser vorbereitet in die Schwangerschaft ging. „Ich fühlte mich durch die Therapie gestärkt und wurde zuversichtlicher“, sagt sie. Ein großer Schritt, der ihr half, die Ängste um eine erneute Erkrankung zu überwinden.

Isabell und ihr Partner Jens Ackermann, mit dem sie seit über zehn Jahren in einer offenen Beziehung lebt, ziehen ihre Kinder in einem liebevollen und gleichzeitig strukturierten Umfeld groß. „Klare Regeln sind wichtig, aber ohne klassische Strenge“, betont sie. Die Familie lebt seit einem Jahr in Berlin, nachdem sie zuvor eine Zeit lang in Schweden verbracht hat. Ihr aktuelles Leben beschreibt sie als ausgeglichen und glücklich. Ein schöner Zustand, den man ihr von Herzen gönnt!

Ein Gefühl der Verbundenheit

Die Gespräche über Mutterschaft und die damit verbundenen Herausforderungen sind für Isabell nicht nur eine persönliche Angelegenheit. Sie möchte eine Stimme für all jene sein, die mit ähnlichen Problemen kämpfen. Die Resonanz auf ihre Offenheit zeigt, dass es wichtig ist, solche Themen anzusprechen. „Eigentlich müsstest du dein Baby lieben“, war ein Satz, den sie oft hörte – und der nur zusätzlichen Druck aufbaute. Es ist ermutigend zu sehen, dass mehr Menschen bereit sind, über diese Themen zu reden und dass die Stigmatisierung langsam aber sicher abnimmt.

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Die Geschichten über Mütter, die sich in dunklen Stunden wiederfinden, sind zahlreich. Doch Isabells Mut, ihre Erfahrungen zu teilen, könnte vielen helfen, sich nicht mehr allein zu fühlen. Sie hat gezeigt, dass es nie zu spät ist, sich Unterstützung zu suchen und dass Heilung möglich ist – Schritt für Schritt.

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