Am 23. April 1956 erblickte Vladimir Brskovsky in Prag das Licht der Welt. Wer hätte gedacht, dass dieser kleine Bursche einmal mit 70 Jahren noch im Landesklinikum Horn aktiv sein würde? Ja, genau, er hatte kürzlich seinen runden Geburtstag gefeiert und ist nach wie vor ein fester Bestandteil des Klinikalltags. Das ist schon etwas Besonderes, oder? Der Mann hat 49 Jahre Berufserfahrung auf dem Buckel und lässt sich mit einem Lächeln nicht so leicht ins Ruhestand-Leben schubsen – auch wenn er 2022 sein reguläres Pensionsalter erreicht hat.
Den meisten von uns geht nach einem langen Arbeitsleben die Puste aus. Nicht so bei Vladimir, wie Thomas Schmallegger, der Assistent der Geschäftsführung der Waldviertel GmbH, betont. „Sein aktiver Dienst ist eine Ausnahme und zeigt seine Verbundenheit sowie seinen Teamgeist“, sagt er. Und das ist kein leeres Geschwätz. „Vladi“, wie ihn seine Kollegen liebevoll nennen, ist bekannt für seine Verlässlichkeit und seinen unermüdlichen Einsatz. Das macht ihn zu einem echten Rückgrat des Teams!
Ein Leben für die Radiologie
Seine berufliche Reise begann 1977 an der Klinik Bulovka in Prag als Radiologietechnologe. Dort hat er seine Ausbildung im radiologisch-technischen Dienst absolviert – und das hat sich gelohnt. 1992 wagte er den Schritt nach Österreich und trat am 18. Mai als Aushilfskraft im radiologisch-technischen Bereich am Landesklinikum Horn ein. Um seine Qualifikation hierzulande optimal nutzen zu können, ließ er sich an der Akademie für den radiologisch-technischen Dienst im Krankenhaus Lainz in Wien weiterbilden und schloss diese 1994 erfolgreich ab. Ein paar Jahre später, 1998, erhielt er die österreichische Staatsbürgerschaft. Ein Grund zum Feiern, würde ich sagen!
Brskovsky ist nicht nur ein technischer Profi, sondern auch ein wichtiger Ansprechpartner für Patient:innen. Radiologietechnologen – wie er einer ist – sind entscheidend, wenn es um die Planung und Durchführung radiologischer Untersuchungen und Behandlungen geht. Sie begleiten Patient:innen durch Diagnostik und Therapie und sind das Bindeglied zwischen Ärzt:innen und Hightech-Geräten. Das klingt nach einer verantwortungsvollen Aufgabe, die er mit Bravour meistert.
Ein unverzichtbares Teammitglied
Die Kollegen schätzen ihn nicht nur wegen seiner Fachkompetenz, sondern auch wegen seiner menschlichen Art. „Vladi“ ist hilfsbereit, fleißig und immer mit einem Lächeln zur Stelle. Das zeigt sich nicht nur in seiner täglichen Arbeit, sondern auch in der Art, wie er mit den Menschen umgeht. Seine Vertrautheit mit dem Klinikalltag und sein Engagement machen ihn zu einem unverzichtbaren Teil des Teams. Er ist da, wenn es drauf ankommt, und bringt mit seinem Erfahrungsschatz eine Ruhe in die oft hektische Atmosphäre eines Krankenhauses.
Das Gesundheitswesen bietet nicht nur Zukunftssicherheit, sondern auch den persönlichen Kontakt mit Menschen. Radiologietechnolog:innen sind Teil der Medizinisch-therapeutisch-diagnostischen Gesundheitsberufe (MTDG). Dazu gehören auch Berufe wie Biomedizinische Analytiker:innen und Physiotherapeut:innen. Ein breites Feld, das immer wichtiger wird. Die Aufgaben sind vielseitig: von der Bildgebung bis zum Strahlenschutz. Ja, auch wenn sie mit ionisierender Strahlung arbeiten, sind sie durch zahlreiche Sicherheitsmaßnahmen gut geschützt.
In einer Welt, in der Technik und Menschlichkeit Hand in Hand gehen, ist Vladimir Brskovsky ein leuchtendes Beispiel dafür, wie viel Leidenschaft und Hingabe in einem Beruf stecken kann. Er zeigt uns, dass das Leben auch mit 70 Jahren noch voller Möglichkeiten steckt und dass man mit einem Lächeln und einer Portion Teamgeist alles erreichen kann. Und das ist einfach nur bewundernswert!