Heute ist der 2.07.2026 und der Puls der Galopprennsportler schlägt laut im Hamburger Stadtteil Horn. Die Derby-Woche begann in diesem Jahr mit einer etwas holprigen Einleitung, denn die Hitzewelle der letzten Tage sorgte für eine Verspätung. Unerwartete Hitze hat den Familienrenntag, der ursprünglich für den Sonntag angesetzt war, auf den Mittwoch verschoben. Doch was soll’s, die Stimmung war großartig, und die Temperatur war am Renntag etwa 15 Grad kühler – genau das richtige Wetter, um die Pferde auf die Bahn zu schicken!

Die Atmosphäre war einfach elektrisierend, als 3900 Zuschauer über den roten Teppich zur Haupttribüne schritten. Und sie wurden nicht enttäuscht! Innora, das 4-jährige Pferd, gewann den „Sparkasse Holstein Cup“ über 2000 Meter mit Jockey Leon Wolff im Sattel. Das war ein Triumph, denn im Vorjahr hatte Innora bereits den zweiten Platz im Preis der Diana belegt. Besitzer Sepp Hellmich durfte sich über eine Prämie von 18.000 Euro freuen – das ist doch mal ein schöner Grund zum Feiern!

Ein Erfolg für die Reiter

Besonders hervorzuheben ist Thore Hammer-Hansen, der mit drei Siegen an diesem ersten Renntag der erfolgreichste Reiter war. Ein wahrer Glücksgriff! Auch wenn am Anfang des Tages Gewitterwarnungen durch die Luft schwirrten, blieb der Himmel gnädig und das Gewitter zog vorbei. Alle 20 genannten Pferde blieben für das 157. Derby am Sonntag auf der Liste, was für spannende Renntage sorgt.

Am Donnerstag steht der zweite Renntag mit 16 Rennen auf dem Plan, und der Startschuss fällt bereits um 11.20 Uhr. Die ersten fünf Rennen werden sogar nach Frankreich übertragen. Das Hauptereignis des Tages, der Große Preis von Lotto Hamburg (Gruppe III, 55.000 Euro, 2000 Meter), verspricht ein Highlight zu werden. Und das Beste? Der Eintritt für diesen Renntag ist frei! Das lockt sicher noch mehr Besucher an.

Wetter und Rennverlauf

Ein Blick in die Wetterlage zeigt, dass Deutschland nach einem kühlen und nassen April nun von einem Hochdruckgebiet begünstigt wird. Der Mai bringt sonniges und trockenes Wetter, was die Vorfreude auf die Rennen noch steigert. Am Derbytag selbst könnte es am Vormittag ein wenig regnen, was das Geläuf beeinflussen könnte. Das erinnert an den Jahrhundertsommer von 1992, als die Sonne von Mai bis Juli strahlte.

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Im Zusammenhang mit den Wetterverhältnissen war das Geläuf am Renntag „gut“ und trocknete weiter ab, was zu einer schnellen Bahn führte. Die Reiter von Napolitano und Skylo gaben ordentlich Gas, konnten aber nicht bis zum Schluss durchhalten. Das macht die Sache spannend, denn die Pferde, die am Ende des Feldes Kraft sparen konnten, wie Straight, Mr Hollywood und Nachtgeist, könnten die entscheidenden Vorteile im Derby haben. Straight hat beim Union-Rennen in Köln einen Bahnrekord von 2:11,86 Minuten aufgestellt, das ist der größte Vorsprung seit 1947. Da wird die Ausgangslage für das Derby umso ungewisser – das Wetter hat das letzte Wort!

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