Am 20. Juni 2026 war Horn der Schauplatz eines großartigen Festes, das die Herzen aller Anwesenden höherschlagen ließ. Die Freiwillige Feuerwehr Poigen feierte mit einem Festakt ihr 125-jähriges Bestehen. Bei strahlendem Sonnenschein versammelten sich die Bevölkerung, zahlreiche Ehrengäste und Feuerwehrkameraden aus den umliegenden Gemeinden, um dieses bedeutende Ereignis gebührend zu würdigen. Es war ein Tag voller Emotionen, Tradition und Gemeinschaftsgeist.

Im Mittelpunkt der Feierlichkeiten standen Rückblicke auf die stolze Geschichte der Feuerwehr. Feuerwehrkommandant Bernhard Zinner ließ die Anfänge der Organisation Revue passieren, die 1901 ins Leben gerufen wurde. Ein wahrhaft bewegender Moment! Die Bürgermeisterin Gabriele Kernstock überbrachte nicht nur die besten Wünsche, sondern überreichte auch einen prächtigen Geburtstagskuchen. So ein süßer Genuss, der die Stimmung weiter aufhellte!

Ehrungen und Segnungen

Die Ehrengäste waren zahlreich und hochkarätig: Nationalratsabgeordneter Lukas Brandweiner, Bezirkshauptmann Stefan Grusch sowie Abschnittsfeuerwehrkommandant Klaus Ringl und Bezirksfeuerwehrkommandant-Stellvertreter Kurt Grien waren anwesend, um die Feuerwehr für ihre langjährige Arbeit zu ehren. Besonders bewegend war die Überreichung einer Ehrenurkunde zum 125-jährigen Bestehen durch Kurt Grien und Klaus Ringl. Diese Anerkennung war ein Zeichen des Respekts und der Wertschätzung für die unermüdlichen Einsätze der Feuerwehrleute.

Pater Clemens Hainzl segnete die neu angeschafften Einsatzuniformen, Atemschutzgeräte und ein Notstromaggregat – eine wichtige Ausstattung, die im Ernstfall Leben retten kann. Man konnte die Spannung und den Stolz in der Luft spüren, während die neuen Geräte gesegnet wurden. Ein ganz besonderer Moment, der die Bedeutung dieser Feier unterstrich.

Gemeinschaft und Feiern

Der Tag fand seinen krönenden Abschluss mit einem traditionellen FF-Heurigen. Hier wurde nicht nur gefeiert, sondern auch der Austausch und die Kameradschaft gefördert. Bei gutem Essen, kühlen Getränken und fröhlichen Gesprächen wurde der Zusammenhalt der Feuerwehrleute und der Gemeinde lebendig. Man saß zusammen, erzählte Geschichten, lachte und genoss einfach den Moment. Es war ein Fest für die Sinne!

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Die Geschichte der Feuerwehr reicht bis ins 19. Jahrhundert zurück, als die ersten kommunalen Löschwesen gegründet wurden. Der große Brand in Hamburg 1842, bei dem über 1.700 Gebäude zerstört wurden, war ein Wendepunkt, der zum Umdenken führte. Die Feuerwehr im heutigen Sinne, mit einer strukturierten Organisation und modernem Equipment, entwickelte sich in dieser Zeit. Carl Metz, der 1842 eine Maschinenfabrik für Feuerwehrgeräte gründete, legte mit seinen Innovationen den Grundstein für die moderne Brandbekämpfung.

Feuerwehren wurden nicht nur als Retter in der Not angesehen, sondern auch als wichtiger Teil der Gemeinschaft. Der Wahlspruch „Gott zur Ehr’ – dem Nächsten zur Wehr“ spiegelt die Philosophie wider, die bis heute in den Reihen der Feuerwehrleute lebt. Ob in großen Städten oder kleinen Gemeinden, die Feuerwehr ist immer ein Symbol für Zusammenhalt und Hilfsbereitschaft.

Die Feier der Freiwilligen Feuerwehr Poigen war nicht nur ein Festakt, sondern auch ein lebendiger Ausdruck der Gemeinschaft. Ein Ereignis, das in Erinnerung bleiben wird und das uns alle daran erinnert, wie wichtig solche Institutionen für unsere Gesellschaft sind.

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