Heute ist der 11.06.2026 und in Hollabrunn, einem kleinen, charmanten Ort, gibt es aufregende Neuigkeiten aus der Welt des Theaters. Im Spätsommer 2026 wird das Romantik Theater seine Pforten für eine ganz besondere Aufführung öffnen. Vom 28. bis 30. August wird das Musical „La Tre Vita – Die Drei Leben“ auf die Bühne gebracht, und das ist nicht einfach nur ein weiteres Stück – es erzählt die bewegende Geschichte von zwei Rollstuhlfahrern und den Herausforderungen, die das Leben mit einem Handicap mit sich bringt.

Intendant und Komponist Roland Baumgartner hat ein eindrucksvolles Werk geschaffen, das tief in die innere Welt der Betroffenen eintaucht. Es beleuchtet die psychologische Belastung des Lebens im Rollstuhl und vermittelt gleichzeitig Hoffnung, Stärke und den Mut, neue Wege zu gehen. Das Stück ist nicht nur eine künstlerische Darbietung, sondern auch ein kraftvolles Zeichen für Barrierefreiheit und Teilhabe an kulturellen Angeboten für alle.

Ein Schwerpunkt auf Barrierefreiheit

Besonders hervorzuheben ist, dass Rollstuhlfahrer und Menschen mit Beeinträchtigungen freien Eintritt zur Aufführung erhalten. Dieses Angebot ist nicht nur großzügig, sondern auch wichtig, um ein Zeichen für die Zugänglichkeit von Kultur zu setzen. Jeder soll die Möglichkeit haben, diese eindrucksvolle Geschichte mitzuerleben – unabhängig von seiner Lebenssituation.

Die Inspiration für das Musical stammt von Christian Czapek, dem Erfinder des teilbaren Rollstuhlrades „Trivida“. Dieses innovative Rad hat das Potenzial, das Leben vieler Menschen zu erleichtern. Es ermöglicht ein barrierefreies Umsetzen vom Rollstuhl auf andere Sitzflächen, wie zum Beispiel Couch oder Autositz, und das mit minimalem Krafteinsatz. Die triatec-Technologie sorgt dafür, dass das obere Segment des Rades herausnehmbar ist, was Transfers einfacher und sicherer macht. Es ist wirklich bemerkenswert, wie viel Mobilität und Selbstständigkeit dadurch gewonnen werden kann.

Innovation trifft auf Kunst

Czapeks Erfindung, das Trivida, reduziert die Komplexität beim Umsetzen und ermöglicht es, ohne große Mühe die Sitzposition zu wechseln. In Sekunden ist das Rad demontiert, was beim Transport eine enorme Erleichterung darstellt. Der Gedanke, dass Technik und Kunst Hand in Hand gehen können, ist einfach genial. So wird aus einem persönlichen Schicksal eine tragende Inspiration für ein ganzes Theaterstück, das die Zuschauer berühren und zum Nachdenken anregen wird.

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Die Aufführungen in Untermarkersdorf versprechen also nicht nur Unterhaltung, sondern auch eine tiefere Auseinandersetzung mit Themen, die viele Menschen betreffen. Die Verbindung zwischen dem Musical und den innovativen Ideen rund um Barrierefreiheit wird die Zuschauer sicherlich in ihren Bann ziehen. Und während die ersten Klänge des Musicals durch den Saal hallen, wird man förmlich die Hoffnung spüren, die in der Luft liegt. Ein echtes Highlight für alle, die bereit sind, neue Perspektiven zu entdecken.