In Hollabrunn hat sich im ersten Halbjahr eine wahre Gesundheitsbewegung entwickelt! Die „Gesunde Gemeinde“ hat eine positive Bilanz gezogen und das mit einem bunten Programm, das die Herzen der Bürger erobert hat. Vortragsreihen und eine Gesundheitsmesse zogen nicht nur großes Interesse auf sich, sondern auch Hunderte von Besuchern. Da hat man wirklich das Gefühl, die Menschen haben ein großes Bedürfnis nach Wissen und Austausch.

Besonders spannend war der Workshop „Gesundheit gemeinsam gestalten“, der nachbesprochen wurde. Hier wurden wichtige Themen angesprochen, die den Bürgern am Herzen liegen. Die mentale Gesundheit und Emotionsregulation von Kindern und Jugendlichen stehen ganz oben auf der Liste. Aber auch der langfristige Erhalt der Community Nurses, die Stärkung der Gesundheitskompetenz bei Menschen über 65 Jahren, Maßnahmen gegen Hitze und die Schaffung zusätzlicher Grünflächen sind zentrale Anliegen. Eine zweite HPI-Gruppe im Kindergarten soll ebenfalls eingerichtet werden, um die soziale Teilhabe aller Menschen am öffentlichen Leben zu fördern. Und nicht zu vergessen: Die gemeindeeigene Fairness Card bleibt ein wichtiges Instrument für die Gemeinschaft.

Gesundheit geht über Arztbesuche hinaus

Alexander Eckhardt, der Vizebürgermeister und Arbeitskreisleiter, hat in diesem Zusammenhang betont, dass Gesundheit mehr ist als nur Arztbesuche und Bewegung. Es geht um ein ganzheitliches Wohlbefinden, das die Lebensqualität aller Bürger verbessert. Und schaut man sich die Pläne für die Zukunft an, wird klar: Hier wird nicht stillgestanden. Neue Projekte sind bereits in der Pipeline. Eine Initiative mit den Schulen in Hollabrunn steht in den Startlöchern, und im späten Herbst wird eine neue Vortragsreihe ins Leben gerufen – bei der Anbieter aus der Region eingeladen sind, ihre Themenvorschläge einzubringen. Das klingt nach frischem Wind!

Die Themen, die hier behandelt werden, sind besonders relevant, und das nicht nur für Hollabrunn. Auf internationaler Ebene wird das Thema „gesundes und aktives Altern“ zunehmend wichtiger. Die WHO prognostiziert, dass sich der Anteil der über 60-Jährigen bis 2050 weltweit verdoppeln wird. Regierungen sind gefordert, auf den demografischen Wandel zu reagieren und geeignete Lebenswelten zu schaffen. Ältere Menschen benötigen spezielle Vorsorge- und Pflegeeinrichtungen, die auf ihre Bedürfnisse angepasst sind.

Ein globales Anliegen

Die WHO unterstützt Länder, ihre Systeme an die demografischen Veränderungen anzupassen. 2015 wurde der „World report on ageing and health“ veröffentlicht, der einen Handlungsrahmen zur Förderung eines gesunden Alterns bietet. Auf der 69. Weltgesundheitsversammlung im Mai 2016 wurde eine Strategie verabschiedet, die die Rechte älterer Menschen in den Fokus rückt. Prinzipien wie Geschlechtergerechtigkeit, Nichtdiskriminierung und Solidarität zwischen den Generationen sind hierbei essenziell. Die Strategie, die von 2016 bis 2020 gilt, bildet die Grundlage für die Dekade des gesunden Alterns, die von 2020 bis 2030 läuft.

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Die Schwerpunkte dieser Dekade sind klar: Prävention, lebenslanges Lernen und die Vermeidung von Diskriminierung älterer Menschen. Die WHO wird über die Fortschritte bei der Umsetzung dieser Strategien berichten, und das ist gut so. Denn die Gesundheit und das Wohlbefinden unserer älteren Generation sind nicht nur ein lokales, sondern ein globales Anliegen. Es bleibt spannend, wie sich die Initiativen in Hollabrunn entwickeln und wie die Gemeinde weiterhin ihren Beitrag zu einem gesunden, aktiven Leben aller Bürger leisten kann.

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