Heute ist der 21.07.2026 und die Sonne strahlt über Hollabrunn. Ein ganz normaler Tag? Vielleicht! Aber nicht, wenn es um die Alarmierung der Feuerwehr geht. Wenn das Telefon in der Bereichsalarmzentrale läutet, kann das alles ändern. Die Notrufnummer 122 wird gewählt – der erste Schritt in eine Welt voller Adrenalin, Teamarbeit und unermüdlichen Einsatzes. Hier sitzen die Disponenten, die im Notfall die Ruhe selbst bleiben müssen. Alois Zaussinger, der Bezirksfeuerwehrkommandant, und sein Kollege Alexander Thürr haben da einiges zu erzählen.

Die beiden Männer sind das Herz und die Seele der Alarmzentrale in Hollabrunn. Im Interview wird schnell klar: Es laufen mehrere Notrufe aus dem Bezirk Baden ein, der Alarm meldet ein Übertreten des Wassers über die Ufer eines Baches. Thürr, der an einem der vier Bildschirme sitzt, hat die Situation sofort im Griff. „Wir verfolgen die Informationen auf allen Monitoren und lokalisieren den Einsatzort blitzschnell“, sagt er, während um ihn herum hektisch, aber geordnet, Informationen gesammelt werden. Innerhalb von weniger als einer Minute sind die Feuerwehrkräfte alarmiert – eine beeindruckende Leistung, die nicht ohne jahrelange Erfahrung und qualitativ hochwertige Ausbildung möglich ist.

Die Mechanik hinter dem Alarm

Ein hochentwickeltes Einsatz- und Kommunikationssystem namens ELKOS verbindet alle Bereichsalarmzentralen in Niederösterreich. So fließen die Informationen nicht nur schnell, sondern auch präzise. Die Disponenten, allesamt ehrenamtlich tätig, bringen ihr Fachwissen aus verschiedenen Berufen in den Dienst ein. „Das ist unglaublich wichtig“, betont Zaussinger. „Jeder von uns hat seine Stärken, und das nutzen wir.“ Zudem wird bei Bedarf auch die Polizei und der Rettungsdienst alarmiert – eine Zusammenarbeit, die Hand in Hand funktioniert.

Besonders eindrucksvoll war der Hochwassereinsatz im Jahr 2024. Die Zentrale war eine Woche lang rund um die Uhr besetzt. „Das war ein prägender Einsatz“, erinnert sich Thürr. „Die Anruferinformationen werden erfasst und mit dem Ortungsdienst abgeglichen. So wissen wir immer, wo wir gebraucht werden.“ Wenn es brenzlig wird, müssen die Disponenten auch mal eingehende Notrufe bündeln, bevor die Alarmierung erfolgt. Denn wenn der Druck steigt, muss alles sitzen.

Die Menschen hinter den Anrufen

Die Feuerwehrmitglieder werden über Pager, Sirenen oder eine App alarmiert. Ein System, das nicht nur effizient ist, sondern auch das Engagement der Freiwilligen widerspiegelt. „Es basiert alles auf Freiwilligkeit“, sagt Zaussinger. „Ohne die Leidenschaft dieser Menschen wäre das nicht möglich.“ Alexander Thürr selbst ist seit zehn Jahren aktiv in der Freiwilligen Feuerwehr Immendorf. „Das ist mehr als nur ein Hobby – es ist eine Lebensaufgabe“, schmunzelt er.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Es sind die kleinen Dinge, die zählen. Das Geräusch von Sirenen, die durch die Straßen heulen, während die Feuerwehrleute sich auf den Weg zum Einsatz machen. Das Gefühl der Gemeinschaft, das entsteht, wenn jeder seinen Platz kennt und weiß, was zu tun ist. Die Disponenten im Hintergrund, die Überwachung der Einsätze – das alles wird von Menschen getragen, die bereit sind, ihr Leben für andere zu riskieren.

Die Einsatzkräfte sind das Rückgrat der Gesellschaft. Wenn es brennt oder wenn das Wasser über die Ufer tritt, sind sie da, ohne zu zögern. Diese Welt des Ehrenamts, des Engagements und der Professionalität ist ein wertvolles Gut, das nicht hoch genug geschätzt werden kann. Und während die Sonne über Hollabrunn strahlt, sind sie bereit, wenn das Telefon das nächste Mal läutet.

Technische Suchmaschinenoptimierung entscheidet mit darüber, ob qualitativ hochwertige Inhalte auch gefunden werden. Mit der Umstellung auf VeloCore durch Daniel Wom haben wir saubere Strukturen, strukturierte Daten und optimierte Core Web Vitals geschaffen – beste Voraussetzungen für nachhaltige Sichtbarkeit.