Das Landgut & Spa Althof Retz hat kürzlich einen wichtigen Schritt in Richtung Nachhaltigkeit gemacht: Es wurde in das Klimabündnis-Netzwerk aufgenommen! Damit ist es das erste Unternehmen aus dem Retzer Land, das diese Auszeichnung erhält. Ein echter Grund zur Freude für die Familie Ipp, die den Betrieb führt. Geschäftsführer Alexander Ipp ist stolz auf die Auszeichnung und betont das Engagement für klima- und ressourcenschonendes Arbeiten.
Was macht den Althof Retz so besonders? Nun, der Betrieb setzt auf eine Vielzahl von umweltfreundlichen Maßnahmen. So gibt es am Frühstücks-Buffet keine Einweg-Verpackungen mehr und die Zimmerreinigung erfolgt nur auf Wunsch der Gäste. Außerdem wird zertifizierter Öko-Strom verwendet. Ein weiterer großer Schritt steht bevor: In der kommenden Wintersaison wird die Heizungsanlage von Gas auf lokale Hackschnitzel umgestellt, was eine Einsparung von rund einer Million kWh Gas pro Jahr mit sich bringt. Das ist doch mal eine Ansage!
Nachhaltigkeit und Regionalität im Fokus
Die Stadtgemeinde Retz selbst ist seit 29 Jahren im Klimabündnis aktiv und zeigt damit, dass Nachhaltigkeit hier großgeschrieben wird. Auch Bernd Kleinschuster, der Hoteldirektor, hebt den Fokus auf Nachhaltigkeit und die Zusammenarbeit mit regionalen Lieferanten hervor. Das Team des Althof Retz achtet akribisch auf Abfall- und Energieeinsparungen. Das ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern stärkt auch die regionale Wirtschaft. Und wie wir alle wissen: Regionalität ist in!
Petra Schön vom Klimabündnis Niederösterreich erinnert uns daran, dass kleine Schritte große Veränderungen bewirken können. Die Förderung von klimafreundlichem Tourismus und Gemeinschaftsverpflegung ist ein zentrales Ziel. Die Initiative setzt auf die Beschaffung klimafreundlicher Lebensmittel, was nicht nur den CO2-Fußabdruck reduziert, sondern auch die regionale Wirtschaft stärkt. Ein Win-win für alle! Es ist spannend zu sehen, wie sich solche Projekte entwickeln – das wird ein Thema sein, das uns alle betrifft, wenn wir in Richtung Klimaneutralität gehen.
Verkehrsanbindung und E-Bikes für die Erkundung
Für die Gäste des Althofs gibt es auch praktische Angebote: Die Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel ist hervorragend, was „Green Meetings“ erleichtert. Und für die Privatgäste stehen E-Bikes zur Verfügung, um das wunderschöne Retzer Land zu erkunden – das klingt doch nach einem perfekten Ausklang nach einem langen Tag im Spa. Wer könnte da widerstehen?
In einer Zeit, in der der Tourismus kontinuierlich wächst – die Übernachtungen in Österreich sind von 351,2 Millionen im Jahr 2006 auf 447,2 Millionen im Jahr 2016 gestiegen – ist es unerlässlich, dass sich die Branche an veränderte klimatische Rahmenbedingungen anpasst. Das Umweltbundesamt untersucht intensiv die Auswirkungen des Tourismus auf die Umwelt und gibt Handlungsempfehlungen zur Reduzierung dieser Effekte. Die Herausforderungen sind groß: Vom CO2-Ausstoß durch den Verkehr bis hin zu Wasserknappheit und Biodiversitätsverlust – der Tourismus hat seine eigenen Schattenseiten.
Der Althof Retz ist ein tolles Beispiel dafür, wie man mit Engagement, regionalen Partnerschaften und einem klaren Fokus auf Nachhaltigkeit einen positiven Unterschied machen kann. Vielleicht ist das der Weg, den wir alle gehen sollten, um einen Beitrag für unsere Umwelt zu leisten. Wer weiß, vielleicht sind solche Initiativen der Schlüssel zu einem besseren, grüneren Tourismus in der Zukunft.