Heute ist ein kleiner, aber feiner Tag hier in Gmünd, denn der Tourismusverein Moorbad Harbach hat etwas ganz Besonderes in petto: das grenzüberschreitende Kleinprojekt „Region-Faszination-grenzenlos“. In Zusammenarbeit mit der Gemeinde Horní Stropnice wird die reiche Geschichte der Glaserzeugung in unserer Region beleuchtet. Das Thema könnte nicht spannender sein, und das Programm ist vollgepackt mit tollen Veranstaltungen!

Besonders aufgeregt bin ich über das erste Geschichts-Café, das heute um 18 Uhr im Kristallium Hirschenwies stattfindet! Historiker Wolfgang Katzenschlager wird uns auf eine Zeitreise mitnehmen – 600 Jahre Glaserzeugung, das ist eine ganze Menge Holz! Und hier kommt das Beste: Jeder, der etwas zu erzählen hat oder alte Fotos mitbringen möchte, ist herzlich eingeladen, seine persönlichen Geschichten zum „Glasschleifen“ zu teilen. Der Eintritt ist frei, und ich kann mir vorstellen, dass die Atmosphäre sicherlich voller Erinnerungen und Geschichten sein wird.

Die Kunst des Glases

Wusstet ihr, dass die manuelle Glasfertigung von der UNESCO zum Immateriellen Kulturerbe der Menschheit erklärt wurde? Ja, genau! Diese ehrenvolle Nominierung kam von Ländern wie Finnland, Frankreich, Spanien, Tschechien, Ungarn und Deutschland. Christoph Wulf, der Vizepräsident der Deutschen UNESCO-Kommission, sagte, dass Geduld, Kreativität und Teamwork in diesem Handwerk von entscheidender Bedeutung sind. Wir können uns also auf spannende Einblicke in diese Kunstform freuen!

Die Glasmacher*innen, die aus heißem und kaltem Glas wahre Meisterwerke schaffen, sind nicht nur hier bei uns in Österreich aktiv, sondern vernetzen sich auch international. Das Wissen über die manuelle Glasfertigung wird in Deutschland nur von wenigen Menschen bewahrt, was diese Kunst umso wertvoller macht. Glashütten aus ganz Europa haben sich an der Nominierung beteiligt, und ich hoffe, dass wir auch hier im Gmünder Raum bald von internationalen Projekten zur Erhaltung dieser Tradition hören werden.

Ein Blick in die Zukunft

Das zweite Geschichts-Café findet dann am 17. Juni im Kristallium statt, wo Jiri Österreicher über die südböhmischische Glasgeschichte referieren wird. Und das ist noch nicht alles! Am 22. August steht der grenzüberschreitende Glaswandertag auf dem Programm – ein echtes Highlight für alle, die sich für die faszinierende Welt des Glases interessieren.

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Wenn wir heute Abend im Kristallium sitzen, werden wir nicht nur in die Vergangenheit eintauchen, sondern auch die Zukunft der Glasproduktion diskutieren. Handgearbeitetes Hohlglas hat nicht nur in der Kunst und Architektur seinen Platz, sondern wird auch in technischen Anwendungen immer wichtiger. Ich bin schon ganz gespannt, was uns die Zeitzeugen und Historiker erzählen werden!

Lasst uns gemeinsam die Faszination für diese glitzernde Materie erleben und die Geschichten, die damit verbunden sind, lebendig halten. Denn das ist es, was unsere Region so besonders macht – die Verbindung von Vergangenheit und Gegenwart, die in jedem Glasstück weiterlebt.