Ende Juni war es soweit: Die Dritt- und Viertklässler der Volksschule Götzendorf machten sich auf zu einem aufregenden Jagdausflug. Wie man sich denken kann, war die Vorfreude bei den Kindern riesig. Wer hätte gedacht, dass die Welt der Jäger so spannend ist? Vier Stationen warteten darauf, entdeckt zu werden, und jeder dieser Punkte war ein kleines Abenteuer für sich.

Die erste Station wurde von erfahrenen österreichischen Falknern geleitet. Hier durften die Kids heimische Greifvögel hautnah erleben – und das nicht nur durch Erzählungen. Präparate der majestätischen Vögel zogen die kleinen Naturfreunde in ihren Bann. Die Falknerei hat schließlich etwas Magisches. Danach ging’s zur nächsten Station, wo die Kinder selbst Hand anlegen durften. Salzlecken für das Revier wurden gebaut, und ja, mit Akkuschraubern zu arbeiten machte allen sichtlich Spaß! Ein kleines bisschen Technik und viel Natur – das war ein echter Hit.

Die besten Freunde des Jägers

In der dritten Station, die sich ganz den Jagdhunden widmete, war das Staunen groß. Die Kinder lernten nicht nur, welche Aufgaben die treuen Vierbeiner übernehmen, sondern durften auch selbst das Apportieren üben. Ein bisschen wie ein Spiel, nur dass die Hunde dabei unglaublich ernsthaft und professionell waren. Es ist schon beeindruckend, was diese Tiere alles können!

Die letzte Station brachte die Kinder dann direkt in die Wildnis. Hier erfuhren sie alles über die Wildtiere im Revier Götzendorf. Themen wie Hege, Pflege und Regulierung des Wildbestandes wurden anschaulich erklärt. Zwischen den Stationen gab es kleine Pausen mit Jause – eine wichtige Stärkung für die kleinen Entdecker. Nach einem so spannenden Tag war die Begeisterung unübersehbar. Und das Beste? Die Jägerschaft und die Volksschule haben sich vorgenommen, diese Exkursion alle zwei Jahre zu wiederholen. So bleibt die Vorfreude auch in Zukunft lebendig!

Wissen für die Zukunft

Doch nicht nur die Kinder profitieren von solchen Veranstaltungen. Auch für angehende Jäger gibt es eine Vielzahl an Seminaren, die wertvolles Wissen vermitteln. Wer sich zum Beispiel für ein Anschussseminar interessiert, kann hier lernen, wie man einen Anschuss richtig liest – eine wesentliche Fähigkeit für jeden Jäger. Auch die Ausbildung von Jagdhunden wird angeboten, damit Mensch und Tier optimal zusammenarbeiten können.

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Ein Fallenlehrgang informiert über die Handhabung verschiedener Fallen und die gesetzlichen Vorgaben, die damit einhergehen. Und für all jene, die mehr über ihre Waffe erfahren möchten, gibt es spezielle Waffenseminare. Hier lernt man alles über die Funktion und den sicheren Umgang mit der eigenen Waffe. Themen wie Stressbewältigung und bewegter Schuss auf Wild sind nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch von Bedeutung.

Die Details der Teilnahme

Für die Teilnahme an diesen Seminaren ist eine gültige Jagdkarte notwendig. Wer mit einem Hund kommt, sollte darauf achten, dass es sich um eine Jagdhunderasse handelt, mit oder ohne Abstammungsnachweis. Jagdliche Kleidung und gutes Schuhwerk sind ebenfalls empfehlenswert. Und für die Hunde gibt’s einige Regeln: Kranke oder verletzte Tiere sind von der Teilnahme ausgeschlossen, ebenso läufige Hündinnen. Auch die Haftpflichtversicherung der Hunde ist ein Muss.

Die Anmeldung für die Seminare erfolgt per E-Mail, wobei die Anmeldefrist 14 Tage vor Beginn des jeweiligen Seminars liegt. Eine Woche vor Trainingsbeginn gibt es dann auch noch eine Erinnerungsnachricht. Die Unkosten werden vor Ort in bar oder per Karte beglichen, wobei die Kosten für Suchenwild bereits im Unkostenbeitrag enthalten sind. Quartier- und Verpflegungskosten sind jedoch nicht inbegriffen, hier muss jeder selbst für seine Unterkunft sorgen.

Das alles zeigt, wie wichtig die Verbindung zwischen Mensch und Natur ist. Gerade in der heutigen Zeit, wo viel über Umweltschutz und Nachhaltigkeit gesprochen wird, ist es umso bedeutender, das Wissen über die Natur und ihre Geschöpfe weiterzugeben. Und vielleicht wird der ein oder andere von den kleinen Götzendorfer Schülern ja eines Tages selbst zum Jäger oder zur Jägerin – das wäre doch ein schöner Gedanke!

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