Lichtblick für die Seele: Das „Cafe Anka“ in Baden bei Wien
In Baden bei Wien, wo die Sonne im Sommer besonders schön scheint, gibt es einen Ort, der den Menschen mit Demenz und ihren Familien ein Stück Lebensqualität zurückgibt: Das „Cafe Anka“. Dieses charmante Café hat vor zwei Jahren seine Türen geöffnet und ist seither ein wichtiger Anlaufpunkt für viele Betroffene. Monatlich finden hier Treffen statt, die durch das Engagement von ehrenamtlichen Helfern organisiert werden. Diese Menschen leisten nicht nur einen unschätzbaren Beitrag zur Gemeinschaft, sondern bringen auch Licht in die Welt derjenigen, die oft im Schatten der Krankheit stehen.
Vor kurzem fand ein Sommerheuriger statt, bei dem StRin Angela Stöckl-Wolkerstorfer den fleißigen Ehrenamtlichen ihren Dank aussprach. „Ohne euch wäre vieles nicht möglich“, so ihre Worte, die die Wertschätzung und den Respekt für die geleistete Arbeit widerspiegeln. Ein Überblick über die vergangenen Leistungen des Arbeitsjahres gab einen beeindruckenden Einblick in die Vielfalt der Aktivitäten. Zudem erhielten Mitarbeiterinnen, die sich in der Demenzprävention weitergebildet haben, ihre verdienten Teilnehmerurkunden beim „Demenz Meet 2026“. Dies war ein weiterer Schritt in Richtung einer besseren Unterstützung und Sichtbarkeit für Menschen mit Demenz.
Ein Netzwerk der Unterstützung
Die ehrenamtlichen Helfer des „Cafe Anka“ – darunter Persönlichkeiten wie Gerhard Binder, Irena Brendinger, Elfi Keil, Ingeborg Matzinger, Bertha Kahn und Karin Scharf-Schantl – sind das Herzstück dieser Initiative. Ihre Hingabe und ihr Einsatz sind unverzichtbar, um das Ziel zu erreichen, mehr Teilhabe und Miteinander für Menschen mit Demenz zu schaffen. GR Peter Böö, der das Café mit kulinarischen Spenden unterstützt, hat ebenfalls sein Herz für diese wichtige Sache entdeckt. Wenn man durch die Räume des Cafés schreitet, spürt man förmlich die Wärme und den Zusammenhalt, die dort herrschen.
Ein Weiterbildungstag, der Mut, persönliche Geschichten und Impulse zur Hilfe thematisierte, führte alle Beteiligten zusammen. Die Gespräche waren nicht nur lehrreich, sondern auch berührend. Manchmal sind es gerade die kleinen Geschichten, die den größten Eindruck hinterlassen und den Weg für Verständigung und Empathie ebnen. Die Freude, die aus diesen Begegnungen erwächst, ist ansteckend und zeigt, wie wichtig solche Initiativen sind, um das Bewusstsein für Demenz zu fördern.
Die Zukunft im Blick
Ab Herbst 2026 sollen die Maßnahmen in Baden noch intensiver umgesetzt werden. Die Vorfreude darauf ist spürbar, und die Pläne sind bereits in vollem Gange. Es wird spannend sein zu beobachten, wie sich die Unterstützung für Menschen mit Demenz weiterentwickelt und welche neuen Projekte ins Leben gerufen werden. Das „Cafe Anka“ ist nicht nur ein Café – es ist ein Ort der Begegnung, der Hoffnung und des Miteinanders. Hier wird die Gesellschaft ein Stück weit zusammengebracht, und das ist mehr wert als Gold. In einer Welt, die oft hektisch und unpersönlich ist, bleibt dieses Café ein Lichtblick, der zeigt, dass Gemeinschaft und Unterstützung Hand in Hand gehen können.
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