Wenn es um die kulturelle Landschaft von Baden bei Wien geht, kommt man am Stadttheater nicht vorbei. Dieses beeindruckende Bauwerk, das im 18. Jahrhundert seine Pforten öffnete, hat so viele Geschichten zu erzählen! Und nun, wie ein Phoenix aus der Asche, steht eine große Sanierung bevor. Die Niederösterreichische Landesregierung hat eine Förderung von bis zu 5 Millionen Euro beschlossen, um das Theater für die Zukunft fit zu machen. Die Gesamtkosten der Sanierung belaufen sich auf etwa 15 Millionen Euro – eine Investition, die sich wahrlich lohnt. Die Herzen der Badener schlagen höher!

Die Sanierung zielt darauf ab, die denkmalgeschützte Bausubstanz zu erhalten und gleichzeitig moderne technische, funktionale und sicherheitsrelevante Anforderungen zu erfüllen. Wenn man bedenkt, dass die Bauarbeiten von Frühjahr 2029 bis Herbst 2030 geplant sind, könnte das Ende der Renovierungsarbeiten genau zur Zeit des hundertjährigen Jubiläums des heutigen Stadttheaters fallen, das 1909 nach Plänen von Fellner & Helmer eröffnet wurde. Ein schöner Zufall, oder?

Kulturelle Bedeutung und geplante Maßnahmen

Baden hat mit seinem Stadttheater nicht nur ein architektonisches Juwel, sondern auch einen Ort, der für die kulturelle Identität der Region von immenser Bedeutung ist. Bürgermeisterin Carmen Jeitler-Cincelli hebt hervor, wie wichtig das Theater für die Stadt und die Umgebung ist. Die geplanten Sanierungsarbeiten umfassen vielschichtige Maßnahmen: Die Handkonterzuganlage und der Bühnenboden werden erneuert, und eine neue Drehscheibe kommt hinzu. Auch der Orchestergraben wird adaptiert – es wird also einiges geboten!

Ein Highlight wird das elektronische Raumakustik-System sein, das für eine moderne Beschallung sorgt. Und die Barrierefreiheit wird endlich ausgebaut – der erste Stock, das Max Reinhardt Foyer, wird für alle zugänglich. Das ist ein wichtiger Schritt, um das Theater für alle Menschen zu öffnen und eine neue Ära einzuläuten.

Eine lange Geschichte

Die Wurzeln des Stadttheaters Baden reichen bis ins Jahr 1716 zurück, als hier eine ständige Theatertruppe etabliert wurde. Wer hätte gedacht, dass die Theatergeschichte so tief verwurzelt ist? Im Jahr 1775 wurde das Comoedien Hauß auf dem heutigen Theaterplatz erbaut, und seither hat das Theater zahlreiche Wandlungen erlebt. Von der Nutzung als Gaubühne Niederdonau während des Zweiten Weltkriegs bis hin zu den Renovierungen in den letzten Jahrzehnten – das Stadttheater hat eine bewegte Vergangenheit hinter sich.

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Hinter den Kulissen hat sich auch die künstlerische Leitung verändert. Seit September 2025 hat Andreas Gergen das Zepter in der Hand, davor waren Michael Lakner, Sebastian Reinthaller und Robert Herzl in dieser Position. Das Theater ist bekannt für seine Operetten und Musicals und hat in der Region einen hohen Stellenwert.

Wenn man bedenkt, dass die Detailplanungen und Ausschreibungen in den Jahren 2027 und 2028 stattfinden, ist die Vorfreude schon jetzt greifbar. Während der Bauarbeiten wird nach einem Ausweichquartier in Baden gesucht, damit die Badener auch während der Renovierungen nicht auf ihre kulturellen Highlights verzichten müssen. Es bleibt spannend, wie das Stadttheater in der Zukunft erstrahlen wird!

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