Heute, am 23.07.2026, wird in Völkermarkt ein bedeutendes Kapitel in der Geschichte der Fachberufsschule aufgeschlagen. Der Spatenstich für die größte Modernisierung der Schule fand erst vor wenigen Tagen statt, am Donnerstag, um genau zu sein. Mit einer Investition von rund 25 Millionen Euro durch das Land Kärnten soll die Schule nicht nur generalsaniert, sondern auch erweitert werden. Ziel ist es, ein modernes Kompetenzzentrum für Bau sowie Raum und Design zu schaffen. Ein Vorhaben, das nicht nur die Ausbildung der über 450 Schüler aus 179 Wohnorten verbessern soll, sondern auch den Wirtschaftsstandort Kärnten stärken wird.

Die Zahlen sprechen für sich: 30 Klassen, 25 Lehrpersonen und 151 Lehrbetriebe sind hier versammelt. Ein wahres Zentrum der Ausbildung! Die geplante Fertigstellung des Projekts wird für Ende 2027 angepeilt. Das bedeutet, dass während der Bauarbeiten der Schulbetrieb weitgehend ausgelagert werden muss. Aber keine Sorge: Der Küchen- und Verpflegungsbereich bleibt am bisherigen Standort, sodass die Schüler auch während der Umbauphase gut versorgt sind.

Umbau mit Weitblick

Das Bauprojekt umfasst eine umfassende Generalsanierung der bestehenden Schul- und Internatsgebäude und die Errichtung neuer Werkstättenhallen. Diese neuen, modernen Lernumgebungen sollen den Anforderungen der dualen Ausbildung gerecht werden. Der Fokus liegt auf Nachhaltigkeit: Eine energetische Sanierung, moderne Gebäudetechnik und eine Photovoltaikanlage sind Teil des Plans. Der Internatsbereich wird ebenfalls aufgewertet, mit zeitgemäßen Zwei-Bett-Zimmern und eigenem Sanitärbereich. Ein echter Schritt in die Zukunft!

Die Fachberufsschule ist nicht nur eine Ausbildungsstätte, sondern auch ein wichtiger Bestandteil der regionalen Identität. Jährlich absolvieren hier zahlreiche Jugendliche ihre schulische Ausbildung im Rahmen der Lehre. Das Ausbildungsangebot in den Fachbereichen Bau sowie Raum und Design ist vielfältig: von bautechnischer Zeichnung über Hoch-, Beton- und Tiefbau bis hin zu Berufen wie Platten- und Fliesenleger und Maler- und Beschichtungstechnik. Die Schule trägt entscheidend zur Fachkräfteausbildung bei und bereitet die Jugendlichen auf die Herausforderungen des Arbeitsmarktes vor.

Ein starkes Zeichen für die Region

Direktor Günther Pirker betont die Schaffung eines modernen Lernumfelds, das den Schülern nicht nur Wissen vermittelt, sondern sie auch in ihrer persönlichen Entwicklung unterstützt. Bürgermeister Markus Lakounigg hebt die immense Bedeutung der Schule für die Region hervor. Der Kärntner ÖGB-Landesvorsitzende René Willegger sieht in diesem Projekt einen wichtigen Schritt für die Zukunft und die wirtschaftliche Entwicklung Kärntens. Gut ausgebildete Fachkräfte sind schließlich entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe.

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Mit dem Landtagsbeschluss wurde der Weg für dieses große Vorhaben frei gemacht. Es ist ein Bauprojekt, das nicht nur für die Jugendlichen, sondern auch für die Wirtschaft und den Bezirk Völkermarkt von großer Bedeutung ist. Die positiven Auswirkungen auf die regionale Entwicklung sind nicht zu unterschätzen, denn eine starke Bildungseinrichtung ist das Fundament für eine prosperierende Zukunft.

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