Ein neuer Wind für Griffner: Thomas Scheriau übernimmt und bringt frische Ideen in die Fertighauswelt
Heute ist der 9.06.2026 und Völkermarkt hat Grund zur Freude! Thomas Scheriau, ein vertrauter Name in der Fertighausbranche, hat die Mehrheit am renommierten Kärntner Premium-Hausanbieter Griffner übernommen. Das ist kein kleiner Schritt, denn Griffner ist seit über 70 Jahren bekannt für seine erstklassige Architektur und Holzbaukompetenz. Scheriau, der zuvor 15 Jahre bei Elk tätig war, davon mehr als ein Jahrzehnt als Geschäftsführer, bringt nicht nur Erfahrung, sondern auch frischen Wind in die Hütte.
Georg Niedersüß bleibt als Gesellschafter und Geschäftsführer weiterhin an Bord, aber Scheriau hat große Pläne. Er möchte die Stärken von Griffner weiterentwickeln und die Bereiche Architektur, Qualität und Kundenerlebnis neu überdenken. Sein Ziel? Ein Griffner-Haus soll sich anfühlen wie das Ergebnis eines Architekturbüros – und gleichzeitig die Effizienz eines Fertigungsbetriebs bieten. Das klingt nach einer spannenden Herausforderung!
Ein Mann mit Visionen
Die Vision von Scheriau hat Wurzeln, die tief in seiner persönlichen Geschichte verankert sind. Nach seinem Architekturstudium an der TU Graz fand er während seiner Studienzeit erste Kontakte zur Fertighausindustrie. Damals besuchte er zahlreiche Fertighausunternehmen, darunter auch Griffner. „Die Faszination für die Vision, schöne Fertighäuser zu bauen, war sofort da“, erzählt er. Es ist dieser Funke, der ihn dazu gebracht hat, den Schritt in die Fertighausbranche zu wagen.
Seit dem 1. Jänner 2002 war Scheriau als Verkaufsberater bei Griffner tätig – Zeit, die ihm kürzlich sein 20-jähriges Jubiläum bescherte. In dieser Zeit hat er einiges erlebt: vom Erstberatungsgespräch bis hin zur Begleitung der Kunden bis zur Bemusterung. „Es ist die Wertschätzung für den Aufbau von Vertrauen und die Verantwortung, die mich antreibt“, verrät er. Und das merkt man. Seine Hartnäckigkeit, sein Engagement und sein künstlerisches Talent – er ist ein autodidakter Maler – verleihen ihm einen ganz besonderen Zugang zu den Wünschen und Bedürfnissen der Kunden.
Strategische Weichenstellung
Im Herbst 2026 will Scheriau dann richtig aufzeigen, was seine Ideen für Griffner bedeuten. Konkrete strategische Initiativen und die zukünftige Ausrichtung des Unternehmens werden vorgestellt. Bis dahin bleibt der Standort in Griffen unverändert, und etwa 100 Mitarbeiter wurden bereits über die neuen Eigentümer- und Führungsstrukturen informiert. Es ist ein spannender, aber auch herausfordernder Weg, den Scheriau eingeschlagen hat.
In seiner Freizeit ist er ein engagierter Teil der Kunst- und Kulturszene, Mitglied der Laientheatergruppe St. Stefan und ein begeisterter Segler. „Der erste Segelschein war nur der Anfang“, lacht er. Auch die kommunalpolitische Aktivität als Gemeinderat in seiner Wahlgemeinde seit 15 Jahren zeigt, dass ihm die Region und ihre Entwicklung am Herzen liegen.
Wie es mit Griffner weitergeht, bleibt abzuwarten. Eines ist jedoch klar: Mit Thomas Scheriau wird es spannend, und die Möglichkeiten sind riesig. Das Gefühl, in einem Griffner-Haus zu wohnen, könnte bald für viele zur Realität werden. Und wer weiß, vielleicht wird das nächste Griffner-Haus ja auch ein kleines Stück Kunstwerk – geschaffen mit viel Herz und Leidenschaft.
