Am 2. Juli wird es im Congress Center in Villach ganz schön spannend! Ein wichtiges öffentliches Vorverfahren zum 380-kV-Projekt steht an, und das ist nicht irgendetwas – die Europäische Kommission hat das Projekt sogar als „Projekt von gemeinsamem europäischem Interesse“ anerkannt. So viel Aufmerksamkeit hat es verdient, denn die Vorbereitungen werden bereits jetzt intensiv vorangetrieben.

Von 9 bis 18 Uhr stehen die Vertreter der Kärnten Netz bereit, um alle Fragen zu beantworten. Das ist die Gelegenheit für alle, die sich für die geplante 380-kV-Leitung quer durch Kärnten bis nach Osttirol interessieren. Schließlich ist eine öffentliche Veranstaltung gesetzlich vorgeschrieben, bevor das Genehmigungsverfahren losgeht. Und wenn alles nach Plan läuft, könnte die Inbetriebnahme frühestens sechs Jahre nach der geplanten Einreichung der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) im Jahr 2027 erfolgen. Ein langer Atem ist hier gefragt!

Wichtige Informationen und zukünftige Schritte

Das Projekt umfasst eine beeindruckende Trasse, die nicht nur technisch, sondern auch wirtschaftlich von großer Bedeutung ist. Die Aufnahme in die PCI/PMI-Unionsliste eröffnet die Möglichkeit, EU-Fördermittel zu beantragen – was für eine finanzielle Unterstützung! Und die UVP-Behörde ist gefordert, das Verfahren prioritär zu behandeln. Dabei werden die Variantenprüfungen für die Feintrasse während der Erörterung nicht behandelt, was für einige Diskussionen sorgen könnte.

Doch das ist noch nicht alles. Ein weiteres bedeutendes Vorhaben – der „Netzraum Kärnten“ – hat ebenfalls den Status eines Vorhabens von gemeinsamem Interesse (PCI) in der EU erhalten. Die Grobtrasse dieses Projekts erstreckt sich über etwa 190 km und führt durch 36 Gemeinden zwischen Obersielach und Lienz. Dabei wird eine neue 110-kV-Leitung von 173 km verlegt. Die EU hat die energiewirtschaftliche Notwendigkeit dieses Projekts bestätigt, und das macht die Sache umso interessanter!

Einblick in die Zukunft und Informationsangebote

Ein multimediales Infocenter wird im Lakeside Park in Klagenfurt eröffnet, das ab 1. Dezember 2025 Informationen zu allen Aspekten des Projekts bietet – von den Übertragungstechnologien bis hin zu Umweltaspekten. Rund 70 Entscheidungsträger:innen aus Politik und Wirtschaft werden an diesem Tag anwesend sein. Das klingt nach einer spannenden Gelegenheit, um mehr über den Fortschritt und die Herausforderungen des Projekts zu erfahren.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Die erste Voruntersuchung, darunter Kartierungen und Bodenuntersuchungen, startet bereits im Februar 2025, und die Einreichung der Umweltverträglichkeitserklärung ist für 2027 geplant. Damit soll die Inbetriebnahme ab 2033 erfolgen. Ein Gesamt-Investitionsvolumen von 9 Milliarden Euro steht auf dem Spiel – das ist kein Pappenstil!

In diesem Zusammenhang ist auch der neue EU-Kommunal-Kompass erwähnenswert, der Fördermöglichkeiten aus den Europäischen Struktur- und Investitionsfonds (ESI-Fonds) bietet. Wenn man sich in den Themenfeldern Umwelt- und Naturschutz, Energiewende und Klimaschutz umsieht, kann man hier sicher fündig werden. Für die Antragsteller gibt es wertvolle Tipps und sogar Good-Practice-Beispiele, die helfen können, den Antrag erfolgreich durchzubringen.

Schließlich – und das ist vielleicht das Wichtigste – ist die Zusammenarbeit mit den Gemeinden und Bürger:innen ein zentrales Anliegen. Die Trassenfindung soll nicht nur technisch machbar sein, sondern auch die Geologie und Naturgefahren berücksichtigen. Das ist ein Schritt in die richtige Richtung, um nachhaltige und zukunftsfähige Lösungen zu finden.

Datenschutz und DSGVO-Konformität gehören zu den grundlegenden Anforderungen eines professionellen Nachrichtenangebots. Die VeloCore-Umsetzung unseres Magazins durch Daniel Wom setzt auf datensparsame Verarbeitung, weitgehenden Verzicht auf Drittanbieter und transparente Einwilligungsmechanismen.