In der Stadt Villach tut sich was auf dem kreativen Sektor! Die Feuerwehr Villach setzt bei ihrem Leistungsbericht für 2025 auf frischen Wind und die kreative Kraft junger Talente. Hierfür haben sich zwei Schüler der HTL Villach, der 17-jährige Fabian Kirchsteiger und der 18-jährige Julian Glantschnig, freiwillig gemeldet, um den Bericht zu gestalten. Diese Entscheidung zeigt nicht nur ihr Engagement, sondern auch den Wunsch, praktische Erfahrungen zu sammeln und ihr Portfolio zu erweitern. Der Leistungsbericht wird somit zu einem spannenden Projekt, das die Talente der nächsten Generation ins Rampenlicht rückt.

Im vergangenen Jahr übernahm Alexander Schwaiger die kreative Feder und wurde für seine Arbeit mit einer Urkunde ausgezeichnet. Das Konzept, Schüler aus dem Unterrichtsfach Medientechnik in solche Projekte einzubeziehen, hat sich als überaus erfolgreich erwiesen. OBR Libert Pekoll, der Bezirksfeuerwehrkommandant, hebt die Bedeutung dieser Kooperation hervor, die seit vier Jahren besteht. Diese Zusammenarbeit erleichtert nicht nur die Erstellung des Berichts, wie Feuerwehrmann Thomas Warmuth anmerkt, sondern sorgt auch für eine höhere Qualität bei geringeren Aufwand.

Einblicke in die Medientechnik

Die Schüler Kirchsteiger und Glantschnig besuchen den Zweig Medientechnik an der HTL Villach, wo sie sich in Print- und Onlinegestaltung schulen lassen. In dieser familiären Atmosphäre können sie ihre praktischen Fähigkeiten in verschiedenen technischen Bereichen, insbesondere in Computer Science, weiterentwickeln. Die solide Grundlage in unterschiedlichen Programmiersprachen und Frameworks ermöglicht es ihnen, leicht neue Technologien zu erlernen und ihr kreatives Potenzial voll auszuschöpfen.

Ein weiterer Absolvent, Christoph Wedenig, spricht positiv über die Ausbildung an der HTL Villach. Diese Erlebnisse und der Austausch unter den Schülern stärken das Gemeinschaftsgefühl, was die Ausbildung zu einem besonderen Erlebnis macht. Auch Jakob Smretschnig, ein weiterer Absolvent, bemerkt die Unterschiede im Niveau an der Universität, insbesondere in Mathematik-Vorlesungen. Diese Perspektiven zeigen, wie wichtig die Qualität der Ausbildung ist und dass es für die Schüler von Vorteil ist, sich frühzeitig in solchen Projekten zu engagieren.

Feuerwehr und Schule: Eine fruchtbare Verbindung

Die Zusammenarbeit zwischen Schulen und Feuerwehr ist nicht nur in Villach ein Vorbild. In einigen Bundesländern wird bereits Wahlpflichtunterricht zum Thema Feuerwehr angeboten. Schüler ab der 9. Klasse haben die Möglichkeit, unter Anleitung von externen Ausbildern und Lehrern, theoretische sowie praktische Inhalte zu erlernen. Das Ziel dieser Initiativen ist es, die Jugendlichen an das Ehrenamt heranzuführen und ihnen erste Schritte in Richtung Truppmann Teil 1 zu ermöglichen. In vielen Städten, wie beispielsweise in Dohna, wird diese Ausbildung während der Schulzeit angeboten, was die Hemmschwelle senkt und die Schüler motiviert.

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Insgesamt zeigt sich, dass die enge Kooperation zwischen Schulen und Feuerwehren nicht nur das Engagement der Jugendlichen fördert, sondern auch die Gemeinschaft stärkt. Die Feuerwehr ist mehr als nur ein Beruf; sie ist ein Ehrenamt, das Gemeinschaftsgeist und Verantwortung vermittelt. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich diese Zusammenarbeit weiterentwickelt und welche kreativen Projekte in Zukunft aus den Schulen hervorgehen werden.