In der charmanten Landwirtschaftlichen Fachschule Althofen fand kürzlich das Finale der „Frühstückschallenge“ des Genusslands Kärnten statt – ein buntes Festival der Kreativität und des Genusses, das die Herzen der Teilnehmer und Zuschauer gleichermaßen berührte. Unter dem Motto „Je regionaler und bunter, desto besser“ stellten rund 50 Teams aus 15 Kärntner Genuss-Schulen ihre kulinarischen Talente unter Beweis. Über 40 kreative Rezeptideen wurden eingereicht, und die zwölf besten Teams durften schließlich im spannenden Finale antreten.

Der Sieg ging an das talentierte Duo Anna Virgolini und Katharina Unterweger von der CHS Villach, die mit ihrem Gericht „Alpine Eggs Kärnten“ die Jury begeistern konnten. Ein weiterer Grund zur Freude war der zweite Platz, den Johanna Gaugusch und Ronja Scharfer von der HBLA Pitzelstätten mit ihrem „Kärntner Breakfast Sushi Duo“ erlangten. Auch das Team von der LFS Goldbrunnhof, bestehend aus Fabian Raffling und Leni Wiedrich, wurde für ihre Dinkel-Granola-Cups und Carrot-Cake-Energy-Balls mit dem dritten Platz belohnt. Ein echtes Fest der Geschmäcker!

Einblicke in die Bedeutung der Regionalität

Der Agrarreferent LHStv. Martin Gruber betonte in seiner Ansprache die Verbindung von Kreativität, Regionalität und Nachhaltigkeit. Er hob hervor, wie wichtig es ist, das Bewusstsein für die Qualität und Vielfalt heimischer Produkte zu stärken. „Dieser Wettbewerb fördert nicht nur die Kreativität der Teilnehmer, sondern auch ein tiefes Verständnis für den Schutz und Erhalt unserer Ressourcen“, so Gruber. In Zeiten, in denen der Bezug zu regionalen Lebensmitteln immer wichtiger wird, ist eine solche Veranstaltung mehr als nur ein Wettkampf – sie ist ein Schritt in die richtige Richtung.

Petra Pobaschnig, die Obfrau des Genusslands Kärnten, teilte die Begeisterung für die Initiative und unterstrich die Bedeutung des neuen Schwerpunkts im Genussland Kärnten: „Frühstück“. Ziel ist es, insbesondere junge Menschen für die Qualität heimischer Lebensmittel zu begeistern. Es ist spannend zu sehen, wie modern und vielfältig die Interpretationen regionaler Frühstücksangebote sind. Die Auseinandersetzung mit diesen Themen fördert nicht nur das Interesse an regionalen Produkten, sondern trägt auch dazu bei, dass wir unsere Umwelt und Landwirtschaft besser verstehen.

Ein Blick auf regionale Produkte

Die Bedeutung regionaler Produkte wird auch in verschiedenen Berichten des UBA-Umweltatlas thematisiert. Der Atlas zeigt, wie wichtig umweltgerechte Landwirtschaft ist, sowohl für die Umwelt als auch für unsere Gesundheit. Regionale Lebensmittel sind nicht nur im Supermarkt erhältlich; frisches Gemüse, Obst, Eier und Milch findet man auch direkt beim landwirtschaftlichen Betrieb, auf Wochenmärkten oder in Hofläden. Diese direkten Wege unterstützen nicht nur die lokale Landwirtschaft, sondern bieten auch frische, saisonale Produkte an, die oft einen besseren Geschmack haben.

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Es gibt eine Vielzahl an Möglichkeiten, um nachhaltige Ernährung zu fördern und die Umweltauswirkungen der Landwirtschaft zu reduzieren. Manchmal ist es gar nicht so einfach, die richtige Entscheidung zu treffen, besonders wenn man bedenkt, dass nicht immer einheitlich geregelt ist, was „regional“ bedeutet. Daher lohnt es sich, einen genauen Blick auf die Herkunft der Produkte zu werfen und den eigenen Konsum entsprechend anzupassen. Wer auf Regionalität und Saisonalität achtet, kann nicht nur die biologische Vielfalt fördern, sondern auch die Transportwege kurz halten und somit die Emissionen reduzieren.