Heute ist der 22.07.2026, und wir stehen hier in Villach, wo eine spannende Wende in der Tradition der Bürgergarde passiert. Seit über 20 Jahren trägt die Villacher Bürgergarde das Erbe von Brauchtum und Tradition in die Öffentlichkeit – und jetzt, ab diesem Jahr, werden auch Frauen Teil dieser ehrwürdigen Gemeinschaft. Das ist nicht nur ein Schritt in die Moderne, sondern auch ein Zeichen für Gleichheit und Zusammenhalt.

Die Bürgergarde hat eine lange Geschichte, die bis ins Jahr 1552 zurückreicht. Damals schlossen sich die Bürger zusammen, um Kaiser Karl V. zu beschützen. Die Tradition wurde über all die Jahre weiter gepflegt, auch als das „Villacher Bürgercorps“ 1856 aufgelöst wurde. Doch 2004 wurde die Bürgergarde neu gegründet – und nun, 2026, dürfen auch Frauen als Gardistinnen einziehen. Wie aufregend ist das bitte?!

Ein neuer Weg für die Gardistinnen

Die neuen Gardistinnen erhalten nicht nur dieselbe Uniform und Ausrüstung wie ihre männlichen Kollegen, sondern auch die gleichen Aufgaben. Lediglich beim Kopfschmuck gibt es eine kleine Abweichung: Statt des Tschakos tragen sie ein Barett. Ein schöner, neuer Anstrich für die Bürgergarde, die sich damit nicht nur modernisiert, sondern auch den Frauen die Möglichkeit gibt, aktiv an der Gestaltung ihrer Tradition teilzuhaben.

Aktuell zählt die Bürgergarde 15 Mitglieder, darunter 10 aktive Gardisten, 2 Fördermitglieder, 1 Ehrenmitglied und 2 Marketenderinnen. Sie treten bei vielen bedeutenden Veranstaltungen auf, wie dem Villacher Kirchtag oder den Traditionstagen des Bundesheeres, und präsentieren sich mit historischer Ausrüstung – Vorderladergewehre, Säbel und Bajonette inklusive. Es gibt nichts Schöneres, als die prächtigen Trachten und die stolzen Gesichter der Gardisten zu sehen, wenn sie durch die Stadt marschieren.

Tradition und Gemeinschaft

Die Bürgergarde ist ein Ort der Gemeinschaft. Neue Mitglieder, sowohl Frauen als auch Männer ab 18 Jahren, sind herzlich willkommen, solange sie unbescholten sind und Interesse an Geschichte, Brauchtum und Kameradschaft mitbringen. Das klingt doch nach einer tollen Gelegenheit, um Teil von etwas Größerem zu werden und gleichzeitig die eigenen Wurzeln zu pflegen!

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Falls du Interesse hast, in die Fußstapfen dieser traditionsreichen Gemeinschaft zu treten, kannst du dich direkt an Dr. Klaus Mitzner-Labrés wenden (E-Mail: klausmitzner@hotmail.com). Er steht bereit, um alle Fragen zu beantworten und vielleicht bald ein neues Gesicht in der Bürgergarde willkommen zu heißen.

Aber Villach hat noch viel mehr zu bieten. Von kulturellen Vereinen wie dem Albanischen Frauenverein „Rot und Schwarz“ bis hin zur Trachtengemeinschaft Turdanitsch-Tschinowitsch – hier gibt es viele Möglichkeiten, sich zu engagieren und Teil der bunten Villacher Gemeinschaft zu werden. Jeder kann seinen Platz finden, ob bei den Jagdhornbläsern vom Faaker See oder dem Männer Gesangsverein Landskron, die alle ihren Beitrag zur kulturellen Vielfalt der Stadt leisten.

Villach ist nicht nur eine Stadt mit einer reichen Geschichte, sondern auch ein Ort, an dem Traditionen neu geschrieben werden. Die Bürgergarde ist ein leuchtendes Beispiel dafür, wie man alte Werte mit neuen Ideen verbinden kann. In diesem Sinne: Auf die nächsten 20 Jahre und mehr in der Villacher Bürgergarde – und auf all die Frauen, die nun stolz mitmarschieren!

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