Max Ortner ist wirklich ein Phänomen. Der 24-Jährige aus Poitschach bei Feldkirchen hat sich in den letzten Jahren im österreichischen Skisprungteam einen Namen gemacht. Als gelernter Elektrotechniker weiß er, wie man mit Präzision und Technik umgeht – Skills, die ihm beim Skispringen sicherlich zugutekommen. Die Karriere des Jungstars nahm ihren Lauf, als er durch eine Werbung für den „Goldi Talente Cup“ in Villach auf das Skispringen aufmerksam wurde. Und das Glück war ihm hold: Er wurde von niemand Geringerem als Skisprung-Idol Andreas Goldberger entdeckt. Das war der Startschuss in eine aufregende Zeit!

Max ist seit einigen Jahren fest im Skisprung-Nationalteam integriert und hat sich seither stetig weiterentwickelt. 2025 feierte er mit der österreichischen Mannschaft seinen ersten Weltcupsieg im Teamwettbewerb auf der Wielka Krokiew in Zakopane – ein Moment, den man nicht so schnell vergisst! Und als ob das nicht genug wäre, durfte er bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften 2025 mit der Mannschaft die Silbermedaille auf der Großschanze mit nach Hause nehmen. Der Lohn für hartes Training und unermüdlichen Einsatz!

Eine beeindruckende Karriere

Max Ortner hat schon einiges erreicht. Er springt seit Dezember 2016 im Alpencup und hat sich in der Saison 2020/21 den Gesamtsieg im FIS Cup gesichert. Vor seinem Weltcupdebüt am 6. Jänner 2023 in Bischofshofen, wo er den 28. Platz belegte, hatte er bereits an den Nordischen Skispielen der OPA teilgenommen und 2019 zwei Medaillen gewonnen. Seine erste Podiumsplatzierung im Weltcup folgte dann am 23. November 2024 in Lillehammer – Platz 3, das ist schon was!

Die Worte seines Trainers Andreas Widhölzl scheinen ihn stets zu motivieren, denn Ortner bezeichnet ihn als den besten Trainer im Nationalteam. Und jetzt, wo der Sommer naht, hat Max keinen regulären Urlaub eingeplant. Stattdessen startet nächste Woche ein Trainingscamp in Oberstdorf im Allgäu. Er hat zwar vor, Anfang August einen Sommerurlaub zu nehmen, aber bis dahin ist es volle Konzentration auf das Training.

Der Nervenkitzel vor dem Sprung

Vor dem Absprung auf der Flugschanze in Planica fühlt sich Max im Fokus der Wettkampfanspannung. Alles um ihn herum blendet er aus – nur er, der Sprung und die unendliche Weite. Sein persönlicher Schanzrekord liegt bei beeindruckenden 227 Metern! Das gibt einem schon einen kleinen Schauer, wenn man daran denkt, was für eine Herausforderung das ist. Auf Flugschanzen darf ja bekanntlich nicht trainiert werden, nur während eines Wettbewerbs sind zwei Trainingsflüge unter Aufsicht der FIS erlaubt.

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In seiner Freizeit genießt Max die Natur, geht gerne Radfahren und lebt mit seiner Freundin in Salzburg. Das klingt nach einem perfekten Ausgleich zum intensiven Training im Skisprung. Und wenn man sich die aktuelle Situation im Nationalteam anschaut, wird einem klar, dass die Konkurrenz groß ist. In der kommenden Saison umfasst das Nationalteam 67 Aktive, mit prominenten Neuzugängen. Doch Max hat sich bereits seinen Platz erkämpft und wird wohl auch in Zukunft eine wichtige Rolle spielen.

Ob im Training, beim Wettkampf oder in der Natur – Max Ortner ist ein Beispiel dafür, wie Leidenschaft und harte Arbeit sich auszahlen können. Und wer weiß, vielleicht erleben wir schon bald noch viele weitere Erfolge von diesem aufstrebenden Talent!

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