Heute, am 3. Mai 2026, werfen wir einen Blick auf das beeindruckende Engagement des Behindertensportvereins DSG Grafenstein. Seit nunmehr 12 Jahren setzt dieser Verein Maßstäbe in der gelebten Inklusion. Mit Leidenschaft und Teamgeist erreichen die Sportler regelmäßig Erfolge, die nicht nur ihre eigenen Grenzen sprengen, sondern auch die Wahrnehmung des Behindertensports in der Gesellschaft verändern.

Die Hauptsportarten, in denen die Athleten glänzen, sind Bowling, Schneeschuhlauf (natürlich nur bei Schnee) und Stocksport auf Asphalt. Das klingt nicht nur nach Spaß, sondern nach echtem Gemeinschaftsgefühl! Sektionsleiter Peter Schwagerle betont die Bedeutung des gemeinsamen Erlebens und die Freude, die der Sport bringt. Und das spürt man – es wird gelacht, trainiert und gefeiert.

Ein großes Ereignis steht bevor

In Kürze geht es für das Team zur nationalen Sommerspiele im Bowling nach Wien, die vom 25. bis 30. Juni stattfinden. Mit 27 Sportlern und 10 Betreuern ist die DSG Grafenstein dort vertreten. Eine Kooperation mit der Diakonie de La Tour sorgt dafür, dass alles reibungslos abläuft. Es ist auch ein echtes Zeichen der Solidarität – das Zusammenspiel von Sport und Gemeinschaft wird hier großgeschrieben.

Aktuell zählt der Verein 37 Sportler, unterstützt von zahlreichen Betreuern und Familienmitgliedern. Die Halle in Grafenstein wird großzügigerweise kostenlos für das Training genutzt – ein Glücksfall, denn die finanzielle Unterstützung von Sportvereinen, Politik und Wirtschaft ist unerlässlich. Sponsoren sind das A und O, damit die Athleten weiterhin auf hohem Niveau trainieren und an Wettbewerben in ganz Österreich teilnehmen können.

Erfolge, die Mut machen

Die Bilanz der letzten Jahre kann sich sehen lassen: Rund 850 Medaillen wurden in den letzten 12 Jahren gesammelt! Bei den World Summer Games in Berlin im Juni 2023 konnte das Team Österreich nicht nur teilnehmen, sondern auch Gold im Doppel und Silber im Einzel gewinnen. Der Stolz, der in den Gesichtern der Sportler leuchtet, ist unbezahlbar.

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Doch es gibt auch Herausforderungen. Der Mangel an neuen Mitgliedern und das Engagement im Inklusionssport stehen zur Diskussion. Wie der Sportentwicklungsbericht des DOSB zeigt, engagieren sich nur 23% der Vereine in Deutschland für Menschen mit Behinderungen. Das ist alarmierend! Ein großer Teil der Vereine sieht sich aufgrund des Mangels an Trainern und Ehrenamtlichen in seiner Existenz bedroht. Und das, obwohl mehr als 28 Millionen Mitgliedschaften in Deutschland gezählt werden – da passt etwas nicht zusammen!

Ein Blick in die Zukunft

Die DSG Grafenstein plant, ihre Sportarten weiter auszubauen. Leichtathletik und Floorball stehen auf dem Wunschzettel, aber die teure Ausrüstung für Floorball könnte ein Hindernis darstellen. Dennoch, die Vision ist klar – die nächste Generation von Athleten möchte gefördert werden. Die Zukunft soll inklusiv sein, auch außerhalb der großen Städte. Das Projekt „Teilhabe VEREINfacht“ des DBS wird fortgesetzt, um den inklusiven Breitensport voranzubringen.

Und während die nächsten Special Olympics 2027 in Santiago de Chile stattfinden, bleibt die DSG Grafenstein ein leuchtendes Beispiel dafür, wie wichtig Inklusion im Sport ist. Es geht nicht nur um Medaillen oder Wettkämpfe – es geht um Teilhabe, um Gemeinschaft und um die Freude am Sport. Und das ist das, was wirklich zählt.