Am 24. Februar 2026 fand in der Ballspielhalle in St. Veit/Glan ein beeindruckendes Fußballereignis statt: die Finalspiele des KFV-Fritz Driessler-Futsalcups 2026. Insgesamt 21 Mannschaften traten an, um ihr Können im Futsal zu zeigen. Unter den Anwesenden waren KFV-Präsident Martin Mutz, Sportdirektor Wolfgang Robatsch und Thomas Eder von der Volksbank, die das Event unterstützten.
Besonders herausragend war die Leistung des SK Treibach, der in den Kategorien U13 und U14 als Kärntner Meister hervorging. In der U13-Kategorie gelang es dem Team, ungeschlagen zu bleiben und nur ein Gegentor zuzulassen – eine starke Defensiv- und Offensivleistung! In der U14 setzte sich der SK Treibach im Finale gegen VST Völkermarkt durch. Auch der SC St. Veit zeigte eine solide Performance und belegte den dritten Platz in der U15-Kategorie unter der Anleitung von Coach Raphi Groinig. Der SC St. Veit sucht weiterhin nach Nachwuchstalenten, Interessierte können sich an Nachwuchsleiter Thomas Pipan wenden.
Ein Blick in die Zukunft des Fußballs
Das Nachwuchs-Finalturnier des Kärntner Fußballverbands, das am 28. Juni 2025 in der Anlage des SK Treibach stattfand, verdeutlichte die Bemühungen um die Förderung junger Talente. In mehreren Altersklassen – U10, U12 und U13 – traten die besten Teams des Landes gegeneinander an, während auch Mädchenbewerbe stattfanden. Ein besonderes Highlight war die Premiere von vier Special Needs Teams aus Wolfsberg und Wölfnitz, die das Ziel der Inklusion im Fußball weiter vorantrieben. Die Spiele begannen um 10:00 Uhr, gefolgt von einer Siegerehrung um ca. 17:15 Uhr, bei der Medaillen und Pokale an die Gewinner überreicht wurden.
Die Inklusion im Fußball ist nicht nur in Kärnten von Bedeutung, sondern wird auch auf bundesweiter Ebene stark gefördert. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat Inklusion als festen Bestandteil seiner Satzung verankert. Regelmäßige Wettbewerbe und Veranstaltungen für Menschen mit Behinderungen werden organisiert, und Qualifizierungsmaßnahmen für Vereinsmitarbeiter im Bereich Inklusion stehen auf der Agenda. Ralph-Uwe Schaffert, Vizepräsident des DFB, ist für das Thema Inklusion verantwortlich und setzt sich für barrierefreie Stadien ein. Dies zeigt, dass der Fußball für jeden zugänglich sein sollte, unabhängig von Aussehen, Sprache oder Behinderung.
Ein starkes Netzwerk für alle
Rund 7,8 Millionen schwerbehinderte Menschen lebten Ende 2021 in Deutschland, was 9,4% der Bevölkerung entspricht. Der DFB bietet nicht nur barrierefreie Plätze bei Länderspielen an, sondern organisiert auch Inklusionsligen und Turniere für Spieler mit und ohne Behinderung. So wurde die Blindenfußball-Bundesliga 2012 in den Wettbewerb „Deutschland – Land der Ideen“ aufgenommen, und der DFB-Stiftung Sepp Herberger organisiert inklusive Turnierserien wie die „FußballFreunde-Cups“. Diese Initiativen sind ein Schritt in die richtige Richtung, um eine inklusive Fußballkultur zu schaffen, die alle einbezieht.
Die aktuellen Erfolge und Bemühungen im Kärntner Fußball sind ein Beweis dafür, dass der Sport nicht nur das Können auf dem Platz fördert, sondern auch ein wichtiger Bestandteil des sozialen Miteinanders ist. Für weitere Informationen über die Veranstaltungen und die Förderung des Nachwuchsfussballs in Kärnten können Interessierte die Berichte auf meinbezirk.at und sport-fan.at nachlesen.