Elina Stary, das beeindruckende Paraski-Talent aus Drasendorf, hat kürzlich einen bemerkenswerten Sieg im Weltcup errungen. Zusammen mit ihrem Guide Stefan Winter holte sie sich die Kristallkugeln beim letzten Weltcup-Rennen in Veysonnaz, Schweiz. Der Slalom-Sieg kam genau zum richtigen Zeitpunkt, kurz vor den Paralympics in Cortina, und festigte ihren Status als eine der besten Athletinnen im Behindertensport. Stary setzte sich dabei gegen starke Konkurrenz durch und ließ die Italienerin Martina Vozza sowie Georgia Gunews aus Neuseeland hinter sich. Dieser Triumph war ihr 11. Weltcup-Sieg insgesamt und der 6. in der laufenden Saison. Neben dem Slalom-Sieg gewannen Stary und Winter auch die Kugeln für den Overall-Sieg im Riesentorlauf und belegten den 2. Platz im Super-G sowie im Gesamtweltcup. In einer bewegenden Geste bedankte sich Elina bei ihren Fans für die anhaltende Unterstützung und Motivation, die sie während ihrer gesamten Karriere begleitet hat. Weitere Informationen zu ihrem Sieg sind auf meinbezirk.at zu finden.
Die 18-jährige Elina Stary feierte mit diesem Erfolg ihr Comeback im Paraski-Weltcup, nachdem sie sich 2023 einen Kreuzbandriss zugezogen hatte. Ihre Rückkehr auf die Skipiste war alles andere als einfach, aber ihre Entschlossenheit und der unermüdliche Einsatz führten zu beeindruckenden Ergebnissen. In der aktuellen Saison konnte sie bereits zwei Weltcup-Rennen in Tignes gewinnen und belegte zweimal den zweiten Platz in Courchevel. Trotz eines Sehvermögens von nur zwei Prozent kommuniziert Elina während des Skifahrens über ein Headset mit ihrer Guide Vanessa Arnold, was eine entscheidende Rolle in ihrem sportlichen Erfolg spielt. Elina stammt aus einer sportlichen Familie, ihr Vater Roman Stary war Fußballprofi, ihre Mutter Petra ist Snowboarderin und ihr Bruder Rafael ist im Motocross aktiv. Diese familiäre Prägung lässt sich auch in ihrem Ehrgeiz erkennen, der sie dazu antreibt, eines Tages bei den Olympischen Spielen auf dem Podium zu stehen. Die nächsten Olympischen Winterspiele finden 2026 in Italien statt, und Elina ist fest entschlossen, dort ihr Bestes zu geben. Weitere Hintergründe zu ihrem Werdegang sind auf merkur.de nachzulesen.
Ein Blick auf die Paralympics
Die Paralympics, ein bedeutendes Ereignis im Sport für Menschen mit Behinderungen, haben in den letzten Jahren an Bedeutung und Zuschauerzahlen gewonnen. Die Abschlussfeier der Paralympics 2024 in Paris wird mit über 60.000 Fans stattfinden, was die Leidenschaft und das Interesse an diesen Wettbewerben widerspiegelt. Der Chef des Internationalen Paralympischen Komitees, Andrew Pearson, hebt die Eigenständigkeit der Paralympics hervor, die ihren Ursprung in den 1940er Jahren haben, als der Arzt Ludwig Guttmann in England begann, sportliche Aktivitäten für Kriegsversehrte zu fördern. Diese Entwicklung führte zur Gründung der ersten Wettkämpfe für Sportler mit Behinderung im Jahr 1960 in Rom, die den Durchbruch des Parasports markierten.
Die Paralympics finden alle vier Jahre in zeitlicher Nähe zu den Olympischen Spielen statt, und die Teilnehmerzahlen sind seither kontinuierlich gewachsen. Die Spiele in Tokyo 2021 zogen über 4,25 Milliarden Zuschauer an, und in Paris 2024 werden Athleten in 22 Sportarten antreten. Andrew Parsons bezeichnete die Paralympics in Paris als „Rekordspiele“. Mit über zwei Millionen verkauften Tickets und einer Investition von 1,5 Milliarden Euro in behindertengerechte Umbauten im Pariser Nahverkehr unterstreicht das Gastgeberland sein Engagement für Inklusion und die Förderung des Sports für Menschen mit Behinderungen. Weitere Informationen über die Entwicklung der Paralympics sind auf deutschlandfunkkultur.de zu finden.