In den malerischen Höhen des Lesachtals wütet ein Waldbrand, der weiterhin die Einsatzkräfte fordert. Am Samstag, dem 26. April 2026, konnte jedoch eine positive Entwicklung verzeichnet werden: Das Feuer hat sich nicht weiter ausgebreitet. Aktuell sind rund 110 Hektar betroffen, das entspricht etwa 154 Fußballfeldern. Bezirksfeuerwehrkommandant Herbert Zimmermann berichtete, dass die Nacht ruhig verlief, was den Einsatzkräften etwas Atem verschaffte.
Die Löscharbeiten begannen bereits um 7 Uhr, als die Feuerwehrleute zwischen 6 und 7 Uhr eintrafen. Eine Pressekonferenz zur aktuellen Lage wurde für 10 Uhr angesetzt, um die Öffentlichkeit über die neuesten Entwicklungen zu informieren. Sicherheit hat oberste Priorität, weshalb der Flugbetrieb am Samstagabend gegen 20 Uhr eingestellt wurde. Um die Situation unter Kontrolle zu halten, wurde über Nacht eine Brandwache eingerichtet.
Großeinsatz der Feuerwehr
Rund sieben Hubschrauber sind im Einsatz, darunter vier Polizeihubschrauber, einer davon mit Wärmebildkamera, sowie Hubschrauber des Bundesheeres. Auch etwa 280 Feuerwehrleute, die oft als Florianis bezeichnet werden, sind vor Ort, um die Flammen zu bekämpfen. Zusätzlich rückt die Katastrophenhilfsdienst-Bereitschaft 2 (F-KAT-Bereitschaft) mit 60 Personen um 8 Uhr an, um die Kräfte vor Ort zu unterstützen.
Die aktuellen Wetterbedingungen zeigen sich von ihrer ruhigen Seite, mit leichtem Wind, der den Einsatzkräften zugutekommt. Trotz der angespannten Situation sind die Einsatzkräfte optimistisch, dass sie den Brand schnell unter Kontrolle bringen können.
Blick in die Zukunft
Die Erfahrungen aus vergangenen Waldbränden in der Region haben gezeigt, wie wichtig schnelles Handeln und umfassende Vorbereitungen sind. Die Einsatzkräfte sind gut vorbereitet und geschult, um in solchen Notfällen schnell und effizient zu reagieren. Die aktuelle Lage im Lesachtal ist ein eindringlicher Reminder an die Bedeutung des Brandschutzes in den heimischen Wäldern.
Die Bevölkerung wird gebeten, in den kommenden Tagen aufmerksam zu sein und im Zweifel die Feuerwehr zu kontaktieren. Gemeinsam können wir dafür sorgen, dass unsere Natur auch in Zukunft in voller Pracht erblüht.