Heute ist der 21.05.2026 und in Spittal an der Drau gibt’s Spannendes im Bereich Lebensmittelrettung zu berichten. ADEG-Kaufleute haben sich auf eine ganz besondere Mission begeben: Sie retten Lebensmittel, die sonst im Müll landen würden! Ja, ihr habt richtig gehört. Diese Initiative hat nicht nur das Ziel, die Umwelt zu schonen, sondern auch Menschen zu helfen, die in der Not sind. Ein wahrer Lichtblick in der heutigen Zeit!
Ein besonders innovatives Tool, das da zum Einsatz kommt, ist die App „Too Good To Go“. Diese App bietet überschüssige, aber genießbare Lebensmittel kurz vor Ladenschluss zu vergünstigten Preisen an. Das ist nicht nur eine tolle Möglichkeit, ein Schnäppchen zu machen, sondern auch ein cleverer Schritt gegen die Lebensmittelverschwendung. In einigen ADEG-Filialen, wie etwa in Neustadtl an der Donau, Wald im Pinzgau, Haag am Hausruck und Bernhardsthal, wird diese App bereits genutzt. Hier wird der verantwortungsvolle Umgang mit Lebensmitteln großgeschrieben!
Lebensmittelrettung vor Ort
Aber das ist noch nicht alles: Die ADEG Rettersackerl sind eine weitere geniale Idee. Diese bieten Produkte an, deren Mindesthaltbarkeitsdatum bald erreicht ist, aber trotzdem noch genießbar sind – und das zu einem reduzierten Preis! 2023 wurden allein rund 3.300 Stück verkauft. Eine beträchtliche Zahl, die zeigt, wie viele Menschen bereit sind, etwas zu tun und die Initiative zu unterstützen.
Mehrere engagierte Kaufleute setzen sich zudem in der „Foodsharing“-Initiative für die Weitergabe überschüssiger Lebensmittel ein. In Fernitz-Mellach sorgt Silvia Niederl dafür, dass Lebensmittel an einen Sozialmarkt gehen, während Bojan Acanski-Hagen in Feldkirch-Gisingen die gleiche Mission verfolgt. Gerald Haller in Seeboden hat auch seinen Teil dazu beigetragen. Das zeigt, wie regional und gemeinschaftlich diese Anstrengungen sind!
Ein starkes Netzwerk für die Umwelt
Florian Klein, Geschäftsführer von REWE Großhandel, hebt den verantwortungsvollen Umgang der ADEG Kaufleute im Lebensmittelhandel hervor. Von Lendorf bis Bezau – überall wird kreativ und nachhaltig mit Lebensmitteln umgegangen. Tanja Fuchs nutzt die ADEG Rettersackerl und arbeitet mit einem Sozialmarkt zusammen. Martin Gartner in Laxenburg spendet Lebensmittel an einen Bauern, und Heinz Berlinger in Bezau kooperiert mit „Tischlein deck dich“. Es ist einfach beeindruckend zu sehen, wie viele Menschen sich engagieren!
Die Herausforderungen, die mit der Lebensmittelrettung einhergehen, sind jedoch nicht zu unterschätzen. In Deutschland landen jährlich etwa 6,1 Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll. Das sind nicht nur Zahlen – das sind viele Menschen, die nicht genug zu essen haben. Foodsharing-Initiativen und Lebensmittelretter versuchen, dem entgegenzuwirken. Die Lebensmittelverschwendung hat nicht nur wirtschaftliche, sondern auch ethische Dimensionen. Übertrieben hohe Erwartungen der Verbraucher an Frische und Aussehen spielen hier eine große Rolle. Aber die ADEG-Kaufleute zeigen, dass es auch anders geht!
Ein wachsendes Bewusstsein für Nachhaltigkeit unter den Verbrauchern hat auch Auswirkungen auf das Kaufverhalten. Immer mehr Menschen interessieren sich für die Herkunft ihrer Lebensmittel. Die Integration von Foodsharing-Modellen in den Handel wird immer relevanter, was zu einer stärkeren Kundenbindung führt und das Image der Unternehmen aufpoliert. Die Möglichkeiten sind vielfältig und die Zukunft der Lebensmittelrettung sieht vielversprechend aus!